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AMERIKANISCHE AUTOS

Amerikanische Autos – Faszination oder Teures Vergnügen?

Amerikanische Autos – Faszination oder Teures Vergnügen?

Es ist seit jeher ein Kampf der Ansichten zwischen den autophilen Fangruppen in Ost und West, der die Meinungen polarisiert wie keine zweite Thematik: Amerikanische Autos. Auf der einen Seite verschrien als vor allem im Verbrauch starke Benzinschleudern, ruht ihnen auf der anderen Seite, und hier insbesondere in den Modellen der Siebziger und Achtziger des letzten Jahrhunderts der Charme der großen Straßenkreuzer, dem Gefühl von Freiheit und Selbständigkeit mit, das sich durch Bauformen und Formfaktoren, nicht zuletzt auch durch die starke Unterstützung aus Hollywood in den Köpfen der Autofans manifestiert hat.

Wo heute Hybridfahrzeuge in Serie, Hochleistungs-Elektromotoren in den ersten Testreihen, und Solarmobile schon fast wieder vom Markt verschwunden sind, bilden die klassischen Fahrzeuge aus US-Produktion, die diesen neuen Standards nicht entsprechen, eine Anachronismus, den viele außen stehende nicht verstehen können. Nicht allzu fern dürfte allerdings auch die Vermutung liegen, das gewisse politische Entscheidungen bei der Ablehnung Amerikanischer Autos eine tragende Rolle spielen.

Wie schon in der Vergangenheit auf unserem Portal Americar bewiesen, lassen wir uns von diesen Vorurteilen zunächst nicht verschrecken und nehmen auch, vielleicht auch gerade, die Großen Maschinen aus Übersee aus den letzten 50 Jahren gerne auch unter genaueres Augenmaß nehmen, so haben wir Amerikanische Autos, unter ihnen besonders zu erwähnen die Klassiker der Ford Mustang-Reihe, den Chevy`s und auch die berühmten Ford Galaxy's sind unserer Berichterstattung nicht fern geblieben.

Dabei haben wir stets das Augenmaß darauf gerichtet, vorrangig mit objektiver Berichterstattung an die nicht gänzlich unumstrittenen Liebhaberstücke zu gehen, die durchaus das Potential besitzen, zu polarisieren. Als Community Americar ist es natürlich nicht zur Gänze auszuschließen, das unsere Eigene Affinität zu den Amerikanische Autos in unseren Reviews durchscheint, doch gilt auch in unserer Maxime zuerst das Gebot der Sachlichkeit nach dem Gebot der persönlichen Vorliebe, wie wir auch in diesem Jahr 2009 bereits bewiesen haben und auch willens sind, fort zu führen.

Wer sich also auf dem Automobilmarkt umsieht, der erkennt schon bald, das nicht nur die modernen Fahrzeuge aus US-Produktion, zum Teil als Import namhafter Geschäftsleute sich bei den fallenden Dollarpreisen beginnt zu lohnen, und das Spiel mit dem Rechenschieber durchaus nicht vollkommen Fehl am Platz ist. Wo früher noch eine Dollar-Dominanz herrschte, und das Refugium der Importe für Amerikanische Autos gering war, tummeln sich heute, ähnlich der Fahrzeugmigration von Mitteleuropa in den Osten des Eurasischen Kontinents, eine ganze Reihe Im- und Exporteure.

Das diese sich in Qualität und Service unterscheiden, liegt wohl in der Natur des Automobilhandels, der schon immer auf ganz besondere weise im Sektor des Gebrauchtwagenhandels schwarze Schafe angezogen hat. Das schnelle Geld mit den Exporten und Rück-Importen boomt – nicht nur aus den USA, auch die angrenzenden und nahe gelegenen Länder der EU bieten die Ideale Basis, wenngleich nicht Objekt des Artikels, so ist es dennoch wert, diese zu erwähnen. Amerikanische Autos wie die der Firmen Chrysler, Dodge, Ford oder Chevy haben ihren ganz besonderen Reiz noch immer nicht verloren und die Importeure haben sich das zum Grund ihres Gewerbes gemacht.

Während europäische Fahrzeuge mehrheitlich nicht nur auf technischem, sondern auch auf optischem Wege eher minimalistischen Tendenzen aufzeigen, empfinden viele Autofans amerikanischer Autos den Anblick eines leistungsstarken Chevrolet SUV als durchaus zufriedenstellenden Anblick – vom Klang der Motoranlage nicht zu sprechen. Amerikanische Autos wie diese SUVs, die dort über dem Atlantik eine weitaus größere Kundenbasis haben, sprechen auch hierzulande Autokäufer an, die sich den Luxus des schweren, Sicherheit vermittelnden Fahrzeug gönnen wollen. Gleichzeitig bietet die Bauform SUV natürlich reellen Schutz ebenso eine ganze Menge Stauraum, den nicht einmal ein europäischer Kombi zu bieten vermag.

Aber auch die Freunde von Prestigefahrzeugen wie den Dodge-Fans haben ihre helle Begeisterung für amerikanische Autos ganz unverblümt bekundet, nachdem vollständigere und aktuellere Importlisten für die Einführung von US-Fahrzeugen vorliegen und so den Import beinahe zu einem Schnäppchen mit wenig Komplikationen machen. So wird der Traum von der rauschend schnellen Fahrt in der eigenen Dodge Viper nicht mehr nur ein Traum bleiben, sondern durch den Importeur verhältnismäßig kostengünstig in die Tat umgesetzt.

Zu guter Letzt sind es die Old- und Youngtimer-Sammler, die fernab aller Debatten über die Ökonomie des Fahrzeugs schlicht die Sammlerecke betreiben und ihre Bestrebung mehr der Pflege und dem Erhalt ihrer Fahrzeuge widmet , als dem Blick auf Tankstandanzeiger oder Spritpreis. Auch für sie haben sich durch die verbesserten Einfuhrbedingungen für Amerikanische Autos in den letzten Jahren viel getan, denn die eindeutige Klassifikation ihrer Fahrzeuge macht die Straßenzulassung für den Oldtimer Made in USA fast zu einem Kinderspiel.

Als Resümee mag mag vieles ziehen, das es vielleicht zu einfach ist dieser Tage ein Fahrzeug aus den USA zu beziehen, und so eher auf die ökonomisch zwar wertvollen, aber im Gemeinsinn eher als spießig und langweilig betrachteten Fahrzeuge aus Europa verzichtet, und statt dessen auf die meist zu Unrecht als Spritschlucker bezeichneten Fahrzeuge aus den USA zurückgreift, andere wiederum mögen die erleichterten Bedienungen für den Import von Amerikanische Autos mit offenen Armen begrüßen, weil sie damit lang gehegte Träume zu bezahlbaren Preisen – der Wettbewerb am Markt macht es möglich – erfüllen können, oder schlicht und ergreifend günstige Fahrzeuge mit mittelmäßigen bis guten Fahrwerten für einen ansprechenden Preis erwerben können:

Schlussendlich bleibt alles eine Frage des Geschmacks, der Philosophie und nicht zuletzt des eigenen Geldbeutels und Jahresbudgets. Denn das kann man mit dem ausgiebigen Fahrspaß, den ein amerikanisches Auto bieten kann, leger und einfach in Anspruch nehmen und auslasten. In jedem Fall ist der Trend des Importfahrzeugs wie bei einer Leuchtreklame nicht zu übersehen und wir von AmeriCar werden ausgiebig darüber berichten.

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