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AUTO DER WOCHE

Amerikanischer Custom: US-Car - made in Austria

1949 Cadillac Series 62 Sedan
Bild: 'cadillac coupe americar 060.jpg'

Ein amerikanisches Auto zu restaurieren, ist für viele eine Lebensaufgabe. Wenn man nicht Automechaniker, Karosseriebauer und / oder Lackierer gelernt hat, steht man schon mal eines Tages vor einem Torso und einem riesigen Haufen Teile. Ganz anders ist da der 49er Cadillac von Bernd Preussler, der in nur 6 Monaten und ca. 1000 Stunden Arbeitszeit völlig neu aufgebaut wurde.

Bild: 'cadillac coupe americar 083.jpg'

Bernd Preussler, seines Zeichens Lackierer-Meister und Besitzer eines Lackierfachbetriebes in Österreich wurde bereits vor ein paar Jahren mit dem US-Car Virus infiziert. Der Österreicher träumte von einem alten Chevy Pick Up, der ihn nachts nicht mehr schlafen ließ, bis endlich ein 54er Chevy Stepside vor seiner Tür stand. Mit dem Laster fuhr Bernd einige Treffen an und schon bald stand für den Lackierer ein neues Projekt im Fokus: Ein 50er Jahre Custom. Doch zahlreiche Um- und Anbauten bei seinem Betrieb ließen die Umsetzung zeitlich und finanziell eines solchen Projekts nicht zu.

Bild: 'cadillac coupe americar 012.jpg'

Doch irgendwann war die Zeit reif für ein neues Projekt. „Ich habe mehrere Jahre in den USA gelebt und gearbeitet habe, haben mir meine alten Freunde geholfen, dieses Auto in Arizona zu finden, erklärt Bernd. Der 49er Cadillac wurde als 2. Hand und in originalem Zustand mit sagenhaften 35.000 Meilen auf der Uhr angeboten.

Bild: 'cadillac coupe americar 070.jpg'

Eigentlich wollte Bernd ja einen Custom bauen, mit Top Chop und allen drum und dran. „Schon bei näherem Hinschauen war aber klar, dass ein Zerschneiden des rostfreien und kompletten Autos ein Verbrechen gewesen wäre“, meint der Österreicher, der sich somit entschlossen hat, den Cadillac zu restaurieren und einen Mild-Custom zu bauen.

Bild: 'cadillac coupe americar 019.jpg'

In nur 6 Monaten und ca. 1.000 Stunden Arbeitszeit hat der Lack-Künstler das viertürige US-Car völlig neu aufgebaut. Dabei fing alles wie immer mit dem vollständigen Zerlegen und Entlacken der Karosserie an. Die Bleche wurden sogleich entrostet und gerichtet. „Wobei darauf besonderer Wert gelegt wurde kein Spachtelmaterial oder ähnliches zu verwenden“, berichtet Bernd! „Jedes begonnene Teil musste nach Beendigung der Blecharbeiten sofort mit Korrosions-Schutzgrundierung versehen werden um Flugrost, der sich bereits nach wenigen Stunden bildet, zu vermeiden“, erklärt der Lackierer-Meister.

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Kommentare: 1
Aktualisiert: Donnerstag, 25. Februar 2010

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Bild: 'edel anzeigen 039.jpg'

thomas1 » T. aus Essen (50)

Sa, 27.02.2010 // 23:29 Uhr

Ein tolles Auto mit bemerkenswerten Details!

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