Im Jahre 1964 begann in der US-Car Geschichte ein neues Zeitalter. Chrom & Heckflossen waren definitiv “out” und Einzelsitze und Floor-Shifter “in”. Pontiac machte seinerzeit den Anfang und implantierte einen großvolumigen Motor aus einen Full-Size Modell in einen Mittelklasse-Wagen, der GTO war geboren und der Anfang für die so genannte Muscle Car Ära gemacht.
Doch nicht nur die Power stand seinerzeit im Vordergrund, auch das Handling und das stylische Design der leistungsstarken amerikanischen Autos stand im Fokus. Mit dem Pontiac Catalina hatte die Marke eine Kombination aus einen leistungsstarken, komfortablen und optisch ansprechendem Design in seinem Portfolio und sorgte mitunter für das Performance Image der Marke mit dem Arrow-Logo.
Power & Design machen dieses US-Car aus
Nach einem Downsizing im 61er Modelljahr war der Catalina verschlankt worden, erhielt aber einen leistungsstärkeren Antrieb und Pontiac setzte das US-Car sogar beim Drag Racing ein. Über die Jahre hinweg entwickelte sich das Modell zu einem stattlichen amerikanischen Auto. Eine limitierte Option 1962 offerierte einen 421 ci großen Big Block, der offiziell 405 PS hatte, wohl aber locker 460 Pferde unter der Haube arbeiteten.
Big Block Power
Unter der Haube des hiergezeigten 68er Pontiac Catalinas werkeln dagegen „nur“ 265 PS, die aus einem 400 ci-V8 Motor entwickelt werden. „Das Auto habe ich durch Zufall im Internet entdeckt“, berichtet der Besitzer Lars Knappstein aus Lennestadt. „Das Angebot war interessant und der Händler in den USA entpuppte sich nach ein wenig Vorab-Recherche als Deutscher und zuverlässig“, erklärt der junge Student, dem damals kein bestimmtes Modell vorschwebte.
Lars ersteigerte das amerikanische Auto
Der Lennestädter interessierte sich schon seit längerem für den American Way of Drive und wollte „möglichst wenig Geld für ein möglichst gutes Auto“ ausgeben. „Ich ersteigerte relativ unüberlegt das Auto - das zu dieser Zeit noch auf riesigen 20" Chromfelgen stand“, erinnert sich Lars, der glücklicherweise noch neue Weißwandreifen und die originalen Stahlfelgen mit Radkappen dazubekam.
Survivor mit 75.000 mls
Als Lars das amerikanische Auto am Hafen im niederländischen Rotterdam abholte, konnte er seinen Catalina das erste Mal selbst in Augenschein nehmen: „Der Händler hatte nicht zu viel versprochen, ein Survivor aus 2. Hand mit originalen 75000 Meilen, der bis auf ein paar Schönheitsreparaturen im originalen Zustand war.“
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co440 » Elmar aus Dortmund (39)
Nochmal schriftlich: Ganz feines Kraftfahrzeug hast Du Dir da geangelt. Lass ihn bloß so, wie er ist! Auf ne lange und unfallfreie Saison 2010!