AUTO DER WOCHE
Neues Modell - Original Teile: 2003 Chevrolet SSR meets '53er Chevy 3100 Chevy Pick Up
Custom Made Retro-Style für der Lifestyle Laster
Heutzutage ist der Begriff Hybrid mit ökonomischen und ökologischen (Klein-)Wagen besetzt, die durch eine Kombination aus herkömmlichen Verbrennungsmotor und einem Elektromotor angetrieben werden. Das Wort Hybrid meint aber eigentlich den Mischling oder eine Kreuzung. Ein Hybrid ist somit auch in diesem Bericht zu sehen. In diesem Fall handelt es sich um eine Kreuzung eines 2003er Chevrolet SSR mit einem 53er Chevrolet 3100 Pick Up.
Der Chevrolet SSR wurde von den GM Designern als Retro-Fahrzeug entwickelt. So lehnt sich das Frontdesign der Pick Up Modelle der Advance Truck Serie ('48-'54) an. Für viele Enthusiasten gingen die Kreativen von Chevrolet allerdings nicht weit genug, so auch für Brian Stafford aus San Diego.
Der Kalifornier entschied sich, das Design der 50 Jahre Chevy Trucks auf einen 2003er SSR zu übertragen. Aber nur mit anderen Kotflügeln, Motorhaube und Kühlergrill eines 53er Chevrolet 3100 Pick Up war es nicht getan....
Die Idee kam Brian im Frühjahr 2007, als er auf dem Good Guys Treffen in Del Mar, CA. die 2002er Corvette in der Optik einer 62er Corvette von Classic Reflections erblickte (AmeriCar.de hat dieses Fahrzeug hier vorgestellt). Im Alltag fuhr Brian einen 2005er Chevy SSR und wünschte sich für diesen ebenfalls eine Optik mit mehr Retro-Einflüssen...
Diese gibt es auch in Amerika nicht von der Stange, also kaufte der Kalifornier einen zweiten SSR, nun ein 2003er Modelljahr, und beauftragte die Jungs von Hot Rods Custom Stuff aus Escondido, CA. mit dem Umbau.
53er Chevy Pick Up Teile für den SSR
Nachdem die Entwürfe von Robert Neumann Brian vorgelegt und von ihm abgesegnet waren, konnten die Arbeiten an dem Retro-Laster losgehen. Als erstes fingen Scott King und seinen Mannen mit dem Entfernen der Teile an. Die Modifikationen beinhalteten die u.a. die Kotflügel und Stoßstangen. Zwei Sachen waren hier noch vor der endgültigen Montage zu erledigen: Zunächst mussten die neuen Kotflügel um vier Zoll verlängert werden und dann mussten noch die Radausschnitte verlängert werden. Durch einen senkrechten Schnitt und das Einsetzten eines breiten Blechstreifens in der Mitte des Kotflügels wurden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Nun konnte der Kühlergrill des 53er Chevys in die Front des SSR eingepasst werden. Als dieser an der richtigen Stelle saß, gingen die Arbeiten an der Motorhaube weiter, für die sowohl die Haube des SSR als auch eine 53er Chevy Haube gebraucht wurden.
Zunächst wurde letztere verkleinert, indem ein Stück aus der Mitte in Längsrichtung geschnitten wurde und diese dann bei einem Sectioning auch in der Höhe etwas Blech lassen musste. Um an die gerundete Windschutzscheibe zu passen, fügten die Kalifornier die Enden der SSR-Haube an die modifizierte 53er Haube an und schweißten schließlich alles zusammen. Anschließend verbanden die Karosseriebauer das Innere der SSR-Haube mit dem neuen Konstrukt, damit sie so die SSR-Haubenscharnieren und -Befestigungen übernehmen konnten. Anstelle des antiquierten Haubenaufstellers (nur bei 03er SSRs) verwendeten die Schrauber ein Set Gasdruckdämpfer aus einem 2005er Modell, die die Haube offenhalten sollten.
Chevrolet Schriftzug vom 53er Chevy
Weiter ging es zunächst an der Heckklappe des SSRs. Wie alle Chevrolet-Pick Ups sollte auch der SSR einen Chevrolet-Schriftzug in seinem Tailgate tragen. Um einen möglichst originalen Look zu erhalten, schnitten die Kalifornier einfach eine Heckklappe eines 53er Pick Ups passend. Das NOS-Teil war aber flach, die SSR-Klappe gerundet, weshalb die Blechkünstler jede Menge Arbeit hatten, das Metallteil rund zu bekommen – ein sogenanntes English Wheel, mit dem auch Kotflügelrundungen gemacht werden, schied jedenfalls wegen den geprägten Buchstaben aus.
Die hinteren Kotflügel sitzen wie bei den älteren Pick Up Modellen außerhalb der Ladefläche, sind aber nicht abnehmbar, weshalb die Jungs die Radhäuser abschneiden mussten. Um die Kotflügel des älteren Pick Ups hier zu montieren mussten die Kalifornier neben neuen Aufnahmen auch die inneren Radhäuser bauen. Dazu waren die Seitenwände des SSR nicht gerade, sondern liefen zur Kabine hin näher zusammen, was weitere Karosseriearbeiten an dem 53er Fender nötig machte.
INFOS ZUM ARTIKEL
Kommentare: 3
Aktualisiert: Donnerstag, 30. April 2009
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Bigfoot » Heinz aus Hamburg (42)
Der sieht ja unglaublich geil aus! Was für eine großartige Karre! Super Bilder! Will ich auch haben!
Arcon » Alexander aus Frechen (34)
Hiho,
jeah. So sieht der genial aus *habenwill*
Grüßli,
Arcon
ARON » Aron aus Zielona Góra, PL (27)
Man-o-mann, das sieht sogar wesentlich besser aus als das SSR-Original selbst!