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CUSTOMS & RODS

Old School Hot Rod in Farbe – 1929er Ford A Sedan

Born in the USA - made in England - Custom-Hot Rod á la Barris & Co.
Bild: '1929 Ford A Sedan Metalflake Green 003.jpg'

Amerika vor rund 50 Jahren: Junge Rebellen fahren mit ihren umgebauten amerikanischen Autos illegale Straßenrennen. Dicke Achtzylinder Motoren, kaum noch Innenausstattung und Gewichtsersparnis dank Weglassen von Kotflügeln und Motorhaube. Die Herrschaften tragen Tollenfrisur, hören Rock´n´Roll und rauchen Lucky Strike Zigaretten. Getroffen wird sich am Wochenende auf Parkplätzen vor Diners oder Bars - das war die Geburt des Hot Rodding. Auch wenn viele Trends versucht haben, den Großvater des Tunings zu ersetzen, so erfreut sich das Hot Rodding und die dazugehörige Lebenseinstellung vor allem heute einer riesigen Fangemeinde. Auch Markus Pauly aus Aachen ist dem Hot Rod-Virus verfallen, so steht in seiner US-Car Garage auch dieser 1929 Ford A Sedan.

Bild: '1929 Ford A Sedan Metalflake Green 038.jpg'

Der gelernte Karosseriebauer bewegt sich schon seit rund drei Jahrzehnten in der US-Car Szene. Nach Chevrolet Caprice und Chevrolet Blazer, ist Markus im letztem Jahr auf den Hot Rod gestoßen und hat sich sofort verliebt. „Nach 24 Jahren habe ich meinen Blazer schweren Herzens verkauft“, sagt der 43-Jährige, „Dann habe ich den Rod auf einer US-Car Show in den Niederlanden gesehen und wusste sofort: den oder keinen!“

Preisgekrönter Rod aus Europa

Bild: '1929 Ford A Sedan Metalflake Green 008.jpg'

Der preisträchtige Wagen kommt aus England und wurde durch Perry´s Rod Shop aus dem niederländischen Eindhoven von der Insel geholt. Markus hat den Hot Rod fast in dem gezeigten Zustand gekauft. „Ich habe lediglich die Auspuffanlage ein wenig abgeändert, die Elektrik überholt, andere Ventildeckel montiert sowie den Scoop lackiert.“

Keine Ratte, aber trotzdem Old School

Bild: '1929 Ford A Sedan Metalflake Green 041.jpg'

Das amerikanische Auto fällt zwar nicht in die Kategorie der Rat Rods, mit ihren rostig anmutenden Karosserien, ist aber auch kein Street Rod, mit knalligen Farben, Chromfelgen und Kotflügeln. Markus´ Hot Rod ist ein Hot Rod mit Anleihen aus allen Phasen und Richtungen des Hot Roddings. Dank der grünen Metalflake Lackierung und dem weiß abgesetzten Dach erinnert der Ford an Hot Rods und Custom Cars von Legenden wie Ed Roth oder George Barris. Aber nicht nur farblich weiß der Rod mit Tricks aus dem Old School Kustomizing aufzufallen, auch an der zweitürigen Karosserie hat sich einiges getan. So wurden die Türgriffe entfernt und Rückleuchten von einem 1958er Chevrolet angebracht.

Custom-Kniffe für den US-Car Hot Rod

Bild: '1929 Ford A Sedan Metalflake Green 018.jpg'

Der Rahmen wurde zugunsten von Fahrhöhe „gezetted“, so wurde der Rahmen auseinander geschnitten und versetzt wieder zusammen geschweißt. Der Rahmen ähnelt in diesem Bereich nun einem „Z“ und das Fahrzeug liegt somit tiefer. Außerdem wurde ein Kanal in die Karosserie geschweißt, so dass der Rahmen nun innerhalb des Häuschens verläuft. Auch das ist ein altbewährtes Mittel in der Szene, um den Wagen tiefer zu legen, auch „channeling“ genannt. An Markus´ Rod brachte das rund sechs Zoll mehr Tiefe.

Chevy-Power für den Ford Hot Rod

Bild: '1929 Ford A Sedan Metalflake Green 011.jpg'

Angetrieben wird das US-Car mittlerweile von einem Chevrolet V8 Motor, welcher aus 5,7 Liter Hubraum in Kombination mit zwei Edelbrock Vierfachvergasern reichlich Leistung bringt. Am Tag der Erstzulassung im Jahre 1928 hätte sich der damalige Besitzer wohl kaum träumen lassen, dass so etwas möglich sein wird. Die Kraftübertragung übernimmt ein Powerglide Zweistufen Automatikgetriebe von GM.

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Aktualisiert: Freitag, 01. April 2011

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