Taurus - mit „R“, nicht mit „N“! Im Gegensatz zum deutschen Taunus beginnt die Geschichte des Ford Taurus beginnt erst im Jahre 1985. Die FoMoCo präsentiert den Nachfolger des Junior LTD und steckt alle Hoffnungen in den 4,80 Meter langen Mittelklasse-Wagen mit europäischem Charakter. Das amerikanische Auto kommt mit populärem Frontantrieb, ausgefeilter Aerodynamik und innovativer Innenraumgestaltung.
Das Exterieur des 86er Modells erinnert uns Europäer sicherlich zuerst an das einstige Europa-Flaggschiff Ford Scorpio - zumindest was die Form und Seitenlinie der Limousine angeht. Für die Amerikaner ist der Taurus, der als viertürige Limousine und Kombi erhältlich ist, eher ein gewöhnungsbedürftiges Raumschiff, das im Übirigen auch als Sable von der Premium-Marke Mercury angeboten wurde.
Doch so komisch die Amerikaner die Optik zunächst fanden, der Taurus wurde ein echter Renner! Im ersten Modelljahr konnte Ford 236.000 Fahrzeuge absetzen und den Verkauf im 87er Modelljahr sogar auf 375.000 amerikanische Autos steigern! Unter der Haube des Raumschiffs steckten in der Basisversion ein 90 PS starker 2,5-Liter Vierzylinder (153 ci), der wahlweise mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder Vierstufen-Automatik gekoppelt werden konnte. Die meisten Taurus wurden jedoch mit dem neuen 3,0-Liter-“Vulcan“-V6 (182 ci) mit 140 PS und angeschlossener Automatik geordert.
Super High Output für das Mittelklasse US-Car
Im 88er Modelljahr bot Ford einen 3,8-Liter-V6 (90°) mit der gleichen Leistung wie von dem 3,0-Liter-V6 (60°) an. Der neue aber beschleunigter dank größerem Drehmoment deutlich besser. Für diejenigen, die noch mehr Power haben wollte, bot Ford im 89er Modelljahr eine Performance-Version des Taurus an. Der „Super High Output“ (SHO) kam mit einem 3,0-Liter-V6, der mit zwei obenliegenden Nockenwellen und vier Ventilen pro Zylinder ausgestattet war.
Ford entwickelte 3.0-Liter V6 zusammen mit Yamaha
Dieser leistungsstarke Motor wurde zusammen mit dem Motorrad-Hersteller Yamaha entwickelt und brachte es auf satte 220 PS, die das Mittelklasse US Car in rund sieben Sekunden auf 100 km/h brachte. Den SHO gab es nur als Limousine und serienmäßig mit ABS, Scheibenbremsen rundum sowie einem Handling Package mit stärkeren Stabilisatoren und 15“-Leichtmetallfelgen mit Performance-Reifen. Optisch unterschied sich der SHO durch ein Spoilerpaket und in die Front integrierte Nebelscheinwerfer. Auch im Innenraum gab es Extras wie mehrfach verstellbare Einzelsitze mit sportlicher Polsterung, Mittelkonsole und 8.000 U/min-Drehzahlmesser. Der SHO verkaufte sich mit 16.561 Einheiten allerdings nicht wirklich gut, was für viele an dem nicht optimalen und von Mazda übernommenen Fünfgang-Schaltgetriebe lag.
Jaja, der gute alte Taurus, den ich auch mal mein Eigen nennen konnte.
Es war ein 92er mit echtem "55H" Police Package und leistungsgesteigertem 3,8 V6. Der ging gut nach vorne.
1992 hat der Taurus beim Michígan State Police Test die Caprices das Fürchten gelehrt.
Trotzdem fahre ich heute lieber Chevy, Jeep und AMC ;-)
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hddvm.de » Leif aus Dortmund (37)
Jaja, der gute alte Taurus, den ich auch mal mein Eigen nennen konnte.
Es war ein 92er mit echtem "55H" Police Package und leistungsgesteigertem 3,8 V6. Der ging gut nach vorne.
1992 hat der Taurus beim Michígan State Police Test die Caprices das Fürchten gelehrt.
Trotzdem fahre ich heute lieber Chevy, Jeep und AMC ;-)