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Der Dodge Challenger feiert Geburtstag! 40 Jahre Pony Car

AmeriCar-History: 40th Anniversary Dodge Challenger

Mildes Restyling zum 71er Modelljahr

Bild: 'Americar022.jpg'

Die 71er Modelle unterschieden sich von ihrem Vorläufer nur durch einen neuen Grill, der nun einen zweiteiligen Einsatz hatte, und durch die nicht durchgehenden Rückleuchten. Für die R/T-Modelle entwarfen die Designer neue Zierstreifen und brachten zusätzliche Luftschlitzdummies an den hinteren Kotflügeln an. 1971 mussten die R/T-Freaks auf das Open-Air-Feeling verzichten, denn das Cabriolet wurde nur noch in der Basisserie angeboten. Im Innenraum erfuhren die Challenger auch ein Restyling, das sich hauptsächlich auf Sitze und Seitenverkleidungen bezog.

Letztes Jahr für den 426-ci-Hemi!

Bild: 'Americar004.jpg'

Die Motorisierungen waren ähnlich wie im Vorjahr. Wieder bildete der 225-ci-Sechser die Basis, aber genau wie alle anderen wies dieser eine geringere Kompression auf. Verzichten mussten die Käufer auf den 440-ci mit Vierfachvergaser. Dafür stand der aus dem 1970er T/A bekannte 340-ci mit auf der R/T-Optionsliste. Ab diesem Jahr gab auch Chrysler für seine Modelle die üblichen Netto-Pferdestärken an, die auf einem Prüfstand mit allen riemenangetriebenen Aggregaten und angeschlossener Auspuffanlage gemessen wurden. Leider war 1971 das letzte Jahr des berühmten und furchteinflößenden Hemi-V8 Motors, zumindest auf der Straße. Auf der Rennstrecke lebte er weiter.

Challenger als Indy Pace Car!

Bild: 'Americar021.jpg'

In diesem Jahr erkor man eine Hemi-Orange-farbenes (EV2) Challenger Cabriolet mit weißem Interieur als Pace Car für die Indianapolis 500 aus. Am Renntag kam es zu einem tragischen Unfall mit dem originalen Pace Car, das, als es nach den gefahrenen Runden zurück in die Boxen rollen sollte, aufgrund der nicht ausreichenden Leistung der serienmäßigen Trommelbremsen in eine Gruppe von Journalisten raste. Der Unfall hatte 19 Verletzte und einen Toten zur Folge. Nach dem Rennen verkauften vier Dodge-Händler aus der Umgebung von Indianapolis insgesamt 50 sogenannte "Replicas" an die interessierte Kundschaft. Davon war eines mit dem gleichen Motor wie das Original ausgestattet worden, dem 383-ci. Zwei weitere kamen mit 340-ci, und die restlichen 47 hatten nur den kleinen 318er unter der flachen Haube.

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Aktualisiert: Montag, 15. Februar 2010

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