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Cadillac Escalade Hybrid: Erste Fahreindrücke!

XXL-US-Car mit umweltfreundlichem Hybrid-Antrieb
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Cadillac ist wieder da! Der US-Car Hersteller kommt mit den aktuellen amerikanischen Autos noch in diesen Tagen wieder nach Europa. Gleich sieben Modelle haben die Amerikaner im Gepäck: Vom CTS als Coupé, Limousine, Kombi - als „normale“ und Performance-Version, über den Crossover-SUV SRX und dem Voll-SUV Escalade, der auch als Hybrid angeboten wird. AmeriCar.de hatte Gelegenheit, die neuen US-Cars schon einmal Probe zu fahren. Den Anfang macht der Cadillac Escalade Hybrid.

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Der Escalade ist von den Kandidaten sicherlich das imposanteste amerikanische Auto und auch schon von weitem durch seine Dimensionen und seinen Auftritt als solches zu erkennen. Der SUV kommt natürlich mit Achtzylinder und Allrad, aber auch mit einem modernen Antriebskonzept: Dem 6,0-Liter-V8 wurden zwei Elektromotoren angeschlossen, die jeweils 60 kW leisten und für lautloses Dahingleiten bei niedrigem Tempo sorgen.

Geräuschlos Cruisen

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Und tatsächlich: Beim Start aus dem Stand bewegt sich die Drehzahlnadel keinen Millimeter und auch beim Lauschen aus dem geöffneten Fenster ist kein Motoren- oder Auspuffsound zu vernehmen! Bis rund 35 bis 40 km/h langsamer Fahrt kann der Escalade bei unseren ersten Fahrübungen geräuschlos und emissionsfrei rollen, danach schaltet sich der V8-Verbrennungsmotor dazu und treibt das amerikanische Auto im Luxus-XXL-Format an.

337 PS plus zwei 60 kW Elektromotoren

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Die 337 PS haben keine große Mühe, den 2,7-Tonnen Koloss nach vorne zu bringen, auch wenn die Drehzahlmessernadel erst vor dem roten Bereich dank des automatischen Schaltstufenwechsels abfällt. Der Motor ist recht agil – hubraumstark eben – und das CVT-Automatikgetriebe versieht im normalen Straßeneinsatz gute und fast nicht spürbare Dienste. Das Fahrwerk ist mit dem hohen Schwerpunkt für europäische Gemüter zwar verbessert worden, aber vielleicht noch ein wenig zu weich, die Lenkung ist jedoch angenehm direkt.

Cruisen nicht Rasen

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Das Terrain des Cadillac Escalades sind nicht Nürburgring und kurvenreiche und enge Straßen, sondern die Boulevards und mehrspurigen Autostraßen, auf denen das so geliebte Cruisen in amerikanischen Autos so gern genossen wird. Gelassen kann man hier die Aussicht aus dem „Hochparterre“ auf die Straße und andere Verkehrsteilnehmer genießen.

Der XXL-SUv kommt als Hybrid

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Kommentare: 2
Aktualisiert: Mittwoch, 10. November 2010

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stbudoschmitz » Udo aus Essen (51)

Mo, 11.06.2012 // 20:58 Uhr

Endlich mal eine "fast" richtige Beschreibung des Escalade Hybrid. Die deutschen Autozeitschriften toppen sich ja, seit der Hybrid am Markt ist, einer nach dem anderen mit völlig falschen Technikangaben. Mal gibt es nur einen Elektromotor, manchmal auch zwei, die PS-Angaben für den Elektroantrieb schwanken zwischen 60 PS und korrekten 176 PS, mal hat der Motor 330 PS, mal 377, mal sind es 6,0 Liter Hubraum, mal 6,2 und der Rest der Beschreibungen ist auch alles andere als seriös recherchiert. Komischerweise sind die Angaben beim antriebsgleichen BMW X6 und Mercedes ML450 in allen Zeitschriften korrekt (BMW und Mercedes haben ja von GM/Chrysler die Technik für teures Geld gekauft, da die eigenen Entwicklungsabteilungen wohl nicht dazu in der Lage waren, so was fertigzubringen). Allerdings leistet Cadillac Europe dem auch noch Vorschub, in dem im Verkaufsprospekt auch nur von einem Elektormotor mit 113 PS die Rede ist. Haben die in Zürich nur Leute mit Leseschwäche oder kann von denen keiner Englisch ? Fakt ist : zwei E-Motoren mit 67 KW und 63 KW. Habe den Cadi zwei Stunden durch reines Stadtgebiet probegefahren, Verbrauch ohne Tricks und ohne weitere Erfahrung mit dem Hybridantrieb sagenhafte 11,2 Liter lt. Bordcomputer. Genial. Kein deutsches SUV kann daran auch nur riechen (und die in der gleichen Leistungsklasse habe ich alle gleichfalls probegefahren und ... bis auf den MB GL alle mit für meinen Bedarf viel zu kleinen Innen- bzw. Gepäckraum). Im übrigen : Zentraldifferential, Untersetzungsgetriebe, Hinterachssperre. Der Fahrkomfort ist für mich excellent, man schwebt nur so über den ganzen Flickenteppich hier im Ruhrgebiet. Nur die Tester müssen wohl alle verkappte Rennfahrer sein, da ja bemängelt wird, das der Cadi so gar nicht sportlich federn würde und auch nur 170 km/h schnell ist. Ja bin ich denn auf der Rennstrecke oder was ? Ich will doch nicht die Tiefe jeden Schlaglochs hier mit meinem Hintern messen ! Wenn ich schnell fahren will, nehme ich meine 90er C4 ZR-1 und Auf Wiedersehen alle bei 250 abgeregelten deutschen Pseudesportwagen. Und dann ewig das Gejammere über die Außenmaße. Komischerweise meckert über einen Q7 keine Presse und im übigen spielt es m.E. keine Rolle von der Grundfläche, ob der Wagen nun 5,1m x 2m = 10,2m² oder 4,9m x 2m = 9,8m² hat (wie z.B. der VW Touareg, dem ja immer wieder die kompakten Außenmaße bescheinigt werden). Mich jedenfalls hat der Cadi vollends überzeugt : Luxus, Fahrkomfort, Verbrauch und das alles zu einem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis. Daher warte ich wie ein Flitzebogen auf meinen, der am 13.06.2012 endlich vor der Tür steht, übrigens mit 8 Jahren Garantie auf den Hybridantrieb (bei BMW gibt es sagenhafte zwei Jahre !!).

Bild: 'R66 logo (02).jpg'

ARON » Aron aus Zielona Góra, PL (28)

Do, 11.11.2010 // 11:31 Uhr

Endlich ein Test von einem echten Ami, Danke AmeriCar und bitte mehr davon! Btw die US-Spec Rücklichter sehen (und passen hier) besser aus.

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