AmeriCar.de-Fahrbericht: 2010er Ford Mustang V6 Premium Cabriolet
Rechtzeitig zum Sommer kommt das beliebte US Car als Cabriolet nach Deutschland
„Hot Town, Summer in the City“, gröhlt Alt-Rocker Joe Cocker im Radio – 'was könnte jetzt besser passen', denke ich, als ich letzte Woche im neuen 2010er Ford Mustang Cabriolet über die Straßen cruise.
Retro-Nachfolger
Seit der Vorstellung der 2005er Generation des Ford Mustang (S197) erlebt das US Car mit der Retro-Optik einen ungeahnten Zuspruch. Ende letzten Jahres stellte Ford den Nachfolger des Erfolgmodells auf der L.A. Auto Show vor und seit kurzem ist der liebevoll auch „Stang“ genannte Wagen auch auf dem deutschen Markt zu bekommen.
2010 Ford Mustang als V6
Wie beim Vorgängermodell gibt es den Mustang in der preiswerten Basisversion oder etwas sportlicher als GT. Je nach Version treibt ein vier Liter großer V6-Motor mit 210 PS bzw. in der GT-Version ein 4,6-Liter-Motor mit 315 PS den Sportwagen an. Wir entschieden uns für das elegante, „Sterling Grey Metallic“-farbene V6-Cabriolet, das uns von der Firma Greymarkets-Germany aus Neustadt an der Weinstraße zur Verfügung gestellt wurde. Unter der Haube steckt der bekannte Vier-Liter-V6-Motor, der mit einer optionalen Fünfstufen-Automatik gekoppelt ist - eine gute Wahl, denn schließlich wollen wir das Fahren ja genießen und die Zeit nicht mit unnötigem Herumschalten verbringen...
Front Look
Die Änderungen zum neuen Modell sind eigentlich dezent, dennoch wissen einige Details bei Insidern zu polarisieren. Wie gewohnt kommt der Mustang mit einer langgezogenen Haube und kurzem Heck. Die sportliche Front beginnt mit einer tiefergezogenen Motorhaube mit der Powerdome genannten Motorhaubenerhöhung und einem schnittigerem Grill. Die Fahrrichtungsanzeiger sitzen nun nicht mehr separat in der Frontstoßstange sondern zwischen Scheinwerfer und Grill. Die Nebelscheinwerfer sitzen bei den V6-Modellen im Stoßfänger, beim Achtzylinder wie gewohnt im Kühlergrill.
Coke-Bottle
Mit dem Schwung der neuen Radhäuser beginnt eine scharfe Karosserielinie, die, nur unterbrochen von dem hinteren Radhaus, bis zum Heck durchläuft. Dabei erhielt die Seitenlinie dezent den klassischen von den Pony und Muscle Cars bekannten Hüftschwung. Anstelle der klobigen Außenspiegel sitzen nun kleinere, optional teilweise lackierte, Spiegel.
Pony Tail
Das neue Heck wirkt dank der kleineren Rückleuchten, die nun zwei weiße Kammern aufweisen und der hochgezogenen Heckschürze viel schlanker und sportlicher. Hier hat sich Ford auch wieder eines Features erinnert, das es seinerzeit bei Modellen wie dem Ford Thunderbird oder Mercury Cougar gab: das sequentielle Blinken, bei denen die Kammern von innen nach außen in einer Reihe aufleuchten – für die USA ein nettes Gimmick, in Deutschland aber wegen der Zulassungsvorgaben leider nicht möglich.
Dafür kann man bei der Umrüstung die beiden weißen Kammern nun für Blinker und Rückfahrscheinwerfer nutzen -hässliche Zusatzlampen werden nicht mehr benötigt. Das Heck mit den gezogenen wirkenden Rückleuchten ist aber nicht jedermanns Sache – uns gefällt's und für viele sicherlich nur eine Frage der Gewöhnung.
Innenleben
Auf den ersten Blick wirkt das Interieur vertraut, doch die Änderungen, die Ford im Innenraum des neuen Modells vorgenommen hat, sind gewaltig. Aus den Kritiken der Kunden über die Qualität des Vorgängermodells in Sachen Interieur haben die Ford-Leute gelernt und qualitativ bessere Materialien verwendet und auch diese besser verarbeitet.
Das Armaturenbrett oberhalb ist unverkennbar Ford Mustang, allerdings nun in einer Ausführung mit weichem Material. Darunter sitzt eine schicke silberne Blende (opt.), die zur Mitte hin schmaler wird. Die neue, breite Mittelkonsole bietet dem optionalen Navigationssystem oder in unserem Falle dem Shaker-500-Soundsystem Platz. Wie schon beim Vorgängermodell blickt der Fahrer durch ein sportliches Drei-Speichen-Volant auf ein schickes Cockpit in Retro-Optik, das ebenfalls ein Update erfahren hat und das auch mit dem bekannten MyColor-System bestellt werden kann.
Passendes Ambiente
Praktisch sind die vielen kleinen Ablagen, von denen die in der Mittelkonsole sogar abschließbar ist. Die durch eine Klappe versteckten Getränkehalter sind sogar dank des im Premium-Paket enthaltenen „Ambient Lightning“ – wie auch andere Bereiche des Innenraums, zum Beispiel die Fußräume und Türverkleidungen durch kleine LEDs beleuchtet. Nettes Add-on sind die dazu passenden Einstiegsleisten mit beleuchtetem Mustang-Schriftzug.
INFOS ZUM ARTIKEL
Kommentare: 6
Aktualisiert: Donnerstag, 06. August 2009
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ARON » Aron aus Zielona Góra, PL (27)
@JUB:
Bad ass looking car for a bad guy! ;)))
kleinestuerbchen2404 » Julia aus Herne (32)
@JUB: Das liegt sicherlich daran, dass volle Konzentration beim Fahrer vorhanden war :)
Ich finde das neue Pferdchen ganz schick und ne Leistung hat es laut Bericht auf alle Fälle.
ABBBBBEEEER ich muss gestehen, mein Herz schlägt mehr für die Oldtimer :)
Oldies but Goldies ;) *lol*
AlexS » Alexander aus Cuxhaven (36)
Ich find den neuen gar nicht mal so schlecht, die Front mit den Blinkern ist toll!
JUB » J. aus Essen (21)
Ganz verkniffen hinters Lenkrad geklemmt ;-)
ARON » Aron aus Zielona Góra, PL (27)
Der geliftete Mustang ist qualitativ verbessert worden (besonders der Innenraum), aber ich bevorzuge sowieso den vorherigen...sieht besser aus.
Spirit » Klaus aus Essen (45)
Danke Tom für den objektiven Bericht und die herrlichen Bilder. Ich persönlich finde den Nachfolger meines 05ers sehr gelungen, besonders was den Innenraum angeht.