AMERICAR INSIDE
Der Greg Brockhaus Blog - exklusiv auf AmeriCar.de
Der VOX-Autoschrauber bloggt auf AmeriCar.de
08.09.2011
Umbaumaßnahmen in der Essener Werkstatt und ein kurzer Urlaub sorgten für eine kleine Pause bei Greg's Blog. Nun stattete AmeriCar.de-Redakteur Thomas Frankenstein auf dem Weg vom Hauptzollamt dem VOX-Autoschrauber und US-Car Importeur Greg Brockhaus einen Spontanbesuch ab - mit Erfolg! Der Essener steckt mitten in seinem Büro im Paperwork fest und steht kurz vor seinem nächsten Trip in die USA! "Nach meinem Geburtstag am 15. September flieg ich wieder in die Staaten und berichte dann wieder regelmäßig" verspricht Greg!
22.09.2011
Es ist mal wieder so weit. Die Pause war dieses mal etwas länger als gewollt. Einige Umbaumaßnahmen sowie Umstrukturierungen in der Firma haben ungewollt eine längere USA Pause nach sich gezogen. Am Donnerstag um 10.45 startet der Flieger nach London, um von dort in meine Wahlheimat Phoenix durchzustarten. Mit an Bord waren Schauspieler und USA-Fan Wolfgang Fierek und Frau, die - Google sei dank - ihren Wohnsitz auch nach Arizona verlegt haben. Wie gewohnt hat Mike mich wieder am Airport eingesammelt. Wir hatten uns viel nach dem fünfmonatigen Break zu erzählen.
23.09.2011
Die Liste ist dieses Mal sehr abwechslungsreich: 1967 Ford Mustang, 1968 Mustang, 1969 Mustang Fastback,1969 Plymouth Roadrunner, 1968 Dodge Charger, 1957 Bel Air Convertible, 30er Jahre Hot Rod,1951 Ford Sedan und zu guter Letzt ein neuer Challenger ab 2008. Es könnten aber noch weitere hinzukommen. Im Flieger konnte ich nicht schlafen, warum auch immer. Ich vermute es lag an der Klimaanlage, die nicht funktionierte. Ich war auf jeden Fall total gerädert und bin kurze zeit später ins Bett gefallen. Am nächsten Tag wartete eine nette Überraschung auf mich. Mike hat unseren Suburban aufbereitet. Der Wagen sieht aus wie neu. Er hat noch einige Kleinigkeiten am Fahrzeug machen lassen (Ölwechsel, Zündkerzen neu, Simmerringe erneuert usw.). super. Der erste Trip führt mich zu Jon Dingers Mustang Shop.
Hier ordere ich einige Teile, frage nach, wo einige geblieben sind und bekomme als kleine Entschädigung einen Hinweis auf einen 69er Fastback. Ich mache mich gleich auf den Weg und siehe da, Glück gehabt. 69er Fastback aus erster Hand. Der Besitzer hat ein Alter erreicht, in dem er nicht mehr fahren möchte. Kurz vorher hat er noch einiges am Wagen machen lassen. Sein Verwalter und ich werden schnell einig und der erste Klassiker ist in trockenen Tüchern. Weiter geht's. Vom letzten Trip habe ich noch eine Adresse für ein 68er Coupé in der Hinterhand. Auch hier ist die Kontaktaufnahme schnell geschehen. Nachdem ich den Wagen im letzten April schon ausgiebig getestet hatte, reicht heute eine routinemäßige Überprüfung. Auch hier geht‘s ruck zuck. Anzahlen und nächste Woche abholen. Perfekt, der erste Tag ist ein voller Erfolg. Ich kümmere mich am Rest des Tages um wichtige Ersatzteile für meine Kunden.
24.09.2011
Der zweite Tag beginnt wie der erste. Ich suche nach Fahrzeugen. Dieses Mal auf der Liste der 51er Ford und der Roadrunner .Ich finde beide. Der Ford ist hier in Phoenix und der Roadrunner um die Ecke. Ich schaue mir den Ford an und bin begeistert: V8 Flathead mit 3 Gang Schaltung, alles funktioniert. Ich packe ihn gleich ein. Die neue Besitzerin, Susi aus Buxtehude, ist hin und weg. Ihr zweiter Ami und ich kann sagen ein guter. Nachdem wir den Wagen aufgeladen haben machen Mike und ich uns auf den Heimweg. Es ist echt heiß im Moment. 43 Grad, das schlaucht. Zu Hause angekommen machen wir uns an die Vorbereitung für den nächsten Trip. Mike kann leider nicht mitkommen, da er morgen seinen Hochzeitstag mit Maria hat. ich kann’s verstehen. Ich bin mit ihm noch kurz bei Sears vorbei, um ein paar Werkzeuge einzukaufen. Das reicht auch für heute. 3 Fahrzeuge in 2 Tagen, Soll erreicht…
25.09.2011
Um 4.00 Uhr ist die Nacht rum. Auf geht‘s Richtung L.A. Ich habe dort in der Nähe einen 69er Plymouth Roadrunner ausfindig gemacht. Dan, ein Neuling im Oldtimer Geschäft, verkauft diesen im Auftrag eines älteren Herrn, der aus gesundheitlichen Gründen sein Hobby aufgeben muss. Um keine Zeit zu verlieren, habe ich am Vorabend den Wagen getankt und den Trailer angehängt. Es sind immerhin knapp 600 km bis zum Zielort. Die Fahrt zieht sich wie immer ab Kalifornien (55 miles for trucks and cars with trailer) und ich muss mich wirklich zusammenreißen.
Am Ziel angekommen erwartet mich eine freudige Überraschung. Der Roadrunner entspricht absolut meinen Vorstellungen. Super zustand, guter Paintjob und die Probefahrt zeigt mal wieder, was in einem gutgemachten 440er drinsteckt. Dan und ich kommen gut zurecht und er zeigt mir seine anderen Schätzchen. Zwei Plymouth Belvedere und einen 57er Bel Air. Super Teile - wer Interesse hat, bitte melden, ich habe alle Infos. Der Wagen wird aufgeladen und weiter geht es Richtung San Diego. ich treffe mich dort mit Belton, einem echt netten Autobroker, der für uns die neueren Fahrzeuge organisiert. Sein Partner Jochen ist leider in Mexico City und so unterhalten wir uns über das US-Car Geschäft. Auf Belton und Jochen sind wir durch Christoph Seitz, unserem Verschiffer gekommen. Nach einem ausgiebigen Gedankenaustausch gehe ich so gegen 22.00 Uhr ins Bett. 850 km sind auch nicht ohne.
26.09.11
Am Morgen fahre ich dann um 3.00 Uhr Richtung L.A.,um mich mit Christoph zu treffen. Wir haben uns um 7.00 Uhr verabredet, da um dieser Zeit der Publikumsverkehr noch nicht so groß ist. Ich freue mich besonders auf das Wiedersehen, da in den nächsten Tagen der von mir vorausgesagte männliche Nachwuchs erwartet wird. Ich lade den Roadrunner ab und bekomme währenddessen einen Anruf von Heather. Heather hat einen 67er Mustang, den ich mir eigentlich schon ein paar Tage früher anschauen wollte. Die Kontaktaufnahme erwies sich aber als nicht so einfach. Ich frage nach ihrer Adresse und nach einem Zeitvorschlag zu einem treffen. 11.30 Uhr - ok. Ich sage ihr, dass ich mit dem Auto unterwegs bin und die 730 km ins Hinterland von Arizona doch ein wenig mehr Zeit in Anspruch nimmt. Wir einigen uns auf 15.30 Uhr. Durch die knappe Zeitvorgabe muss ich das Treffen mit Christoph leider kürzen. Und so fahre ich gegen 8.30 Uhr Richtung Arizona -hoffentlich ist der was! Ich kann mich leider nicht mehr zusammenreißen und fahr mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 75 mph durch Kalifornien ab Arizona Sunshine State sind's dann 90 mph oder auch ein bißchen mehr. Ich komme eine halbe Stunde früher an. Ich steige gerädert aus und spreche mit Heather über ihr Auto. 5 Min. später trifft ihr Mann ein. Troy, cooler Name - nette Leute. Wir unterhalten uns über das Leben im Dorf und auch über den Wagen. Nach einer Probefahrt wird der Handel abgeschlossen. Heather fährt zur Bank und lässt das Geld checken, ich lade den Mustang auf. Zurück nach Phoenix. Ich kann es kaum erwarten, meine Füße hochzulegen und ein kühles Bier zu trinken. In Avondale werde ich schon freudig von Maria und Mike erwartet. Wir haben uns wieder viel zu erzählen.
27.09.2011
Heute ist ausruhen angesagt - dachte ich. Ich wollte eigentlich nur Teile ordern und ein wenig relaxen. Da überschlagen sich die Ereignisse. Belton hat einen Challenger für mich gefunden. super, die Preisvorgabe passt perfekt, das bedeutet für mich: wieder nach L.A. Mein Hase Nina ruft mich an und hat einen 68er Dodge Charger gefunden. Auch bei L.A. – super! Ich informiere unsere Kunden und kontaktiere die Verkäufer. Alles läuft nach Plan. Dieses Mal fahre ich mit dem Suburban, das bedeutet für mich: Elektrische Bremse für den Hänger im Wagen nachrüsten und hinten HI-Jacker einbauen, damit er nicht so durchhängt. Paul ruft mich an ob ich nicht den 68er Mustang abholen könnte. No Problem. Ab nach U-Haul, Elektro-Kit abholen, Mustang aufladen und bei Autozone die Dämpfer einladen. Ich fahr nach Hause, bau den Elektro-Kit ein und die Dämpfer. Der eine Dämpfer ist undicht, ab in die Stadt umtauschen. Neuen einbauen, Luftleitungen verlegen fertig. Zu guter letzt schreibe ich noch den Blog auf AmeriCar.de, um jetzt in die Falle zu gehen.
Gute Nacht. ach so, nebenbei habe ich noch erfahren, dass Huub Stevens neuer Trainer auf Schalke ist.
An „Matt aus Phoenix“: Sende mir doch deine phone no. vielleicht können wir uns treffen. info@speed-kills.de - ich rufe auf jeden Fall an.
28.09.2011
Nachdem ich gestern schon alles für meine Reise vorbereitet hatte, konnte ich es heute etwas gelassener angehen. So gegen 5.00 Uhr bin ich dann Richtung L.A. losgedüst, um mich gegen 12.00 Uhr mit Nick Beatty, den Besitzer des 68 Chargers zu treffen. Die Reise verläuft ohne Probleme bis auf die Reisegeschwindigkeit. Da tut sich der alte 350er ein wenig schwer. Nichts desto trotz-ich erreiche pünktlich gegen 12 Uhr mein erstes Ziel. Witzig an der Sache ist, dass ich Nick Beatty von einem Telefonat aus dem letzten Jahr her kenne, als einer unserer Kunden einen Dodge Coronet von ihm kaufen wollte und ich die Verhandlungen geführt hatte. Das persönliche Kennenlernen ist deshalb besonders schön und herzlich. Ich schaue mir den Charger an, prüfe den Fender Tag und checke das Fahrverhalten. Tolles Auto. Ich bin sehr zufrieden. Da ein zwei Kleinigkeiten nicht so in meinem Interesse sind einigen wir uns auf einen kleinen Discount und ich schlage nach Rücksprache mit Deutschland zu –yeah, so muss es sein! Nette Verhandlung, nette Leute und hoffentlich ein zufriedener Kunde.
Ich lasse den Wagen zurück, bekomme den Garagenschlüssel und kann entspannt zu Rinkens schippern mit meinem Mustang im Schlepptau. Auf dem Weg zu Christoph fängt mein Sub an zu zicken? Was ist los, war der Weg doch zu lang? Ich rede gut auf meinen Gefährten ein, nutzt nichts. Shit, entweder ist es die Spritpumpe oder der Kraftstofffilter sitzt zu. Ich sage den Termin mit dem neuen Challenger ab und verschiebe ihn auf den nächsten Morgen. Ich erreiche Christoph mit Mühe und Not. Ich lade den Mustang ab, schnall den Hänger los und mache mir Gedanken über meinen Suburban.
In Christoph's Office ist Entspannung angesagt, er hat nämlich eine Überraschung parat : Wir gehen mit Klaus und Eike segeln um ein wenig vom Arbeitsstress abzulenken. Cool, genau das richtige für mich. Darüber, dass Klaus mit dabei ist, freue ich mich besonders. Ich hatte ihn auf der Party bei Christoph Anfang des Jahres kennengelernt und den Kontakt nicht abreissen lassen. Wir düsen los, fassen unterwegs noch einige Lebensmittel und ehe ich mich versehe sind wir schon auf dem Meer. Das ist mal eine Männerrunde nach meinem Geschmack. Witzige Geschichten, Anekdötchen und so weiter. Als es dunkel wird schippern wir wieder in den Hafen, vorbei an den Yachten, Seelöwen und Pelikanen. Ich fahre mit zu Klaus, er hatte sich nach unserem freudigen Wiedersehen bereit erklärt, den armen Kerl bei sich aufzunehmen. Wir verhaften (Klaus ist mit einem Ex-Cop Car da) ein paar Bierchen und ich falle todmüde ins Bett.
29.09.2011
Früh gegen 7.00 Uhr bin ich wieder auf den Beinen. Ich leihe mir Klaus‘ Cop Car aus und mache mich auf den Weg nach Newport Beach. Hier steht bei einem Jaguar-Aston Martin Händler der Challenger. Ein 2009er mit 27.000 Miles, R/T, black on black, Sunroof und sogar noch eine Performance Schalldämpferanlage - eigentlich alles was mein Kunde wünscht.
Die Probefahrt und der Carfax Bericht bieten keine Überraschung und somit ist der nächste Fisch an der Angel. Sieben bis jetzt insgesamt. Ich brauche nur noch einen und meine Einkaufsliste ist komplett. Ich fahre zurück nach San Pedro zu Klaus' Haus. Ich muss schon sagen, so ein Cop-Mobil verschafft dir echt Respekt. Ich sollte mir auch einen zulegen. Die Fahrspuren öffnen sich wie von selbst.
Wir schnacken über das weitere Vorgehen und erarbeiten einen Plan. Erst den Suburban zu Ray bringen, dann Christoph besuchen und die Verschiffungen besprechen, das neue Warehouse von Klaus anschauen, einkaufen und danach zu Hause meine E-Mails und Bestellungen abarbeiten. Nachdem wir das Warehouse besichtigt hatten machten wir uns auf den Weg, um für den Haushalt einzukaufen. Auch hier erwartet mich eine Überraschung.
Der Laden verkauft deutsche Produkte, wird von Deutschen geführt und es gibt selbstgebackenes Brot wie bei uns in Deutschland. Jeder, der schon mal hier war, weiß, wie sehr man seine Stulle vermissen kann. Es gibt alles, der Mittagstisch: Roulade mit Kartoffeln und Rotkohl und der Hammer, eine deutsche Blaskapelle mit zünftiger Musik - Oktoberfest-Stimmung pur für 15 Minuten. Ray vom Auto Shop hat den Fehler beim Suburban wahrscheinlich gefunden - wie vermutet der Benzinfilter. Zu Hause angekommen surfe ich und beantworte die eingegangenen E-Mails.
INFOS ZUM ARTIKEL
Kommentare: 88
Aktualisiert: Donnerstag, 01. Dezember 2011
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MoRToK » Fredo aus Großefehn (36)
Hallo delei,
vor rund zwei Wochen hatte ich Greg eine eMail geschrieben ob es mal was neues hier im Blog und auch generell von ihm gibt. Auch weil es hier auf americar.de generell sehr ruhig geworden ist.
Er ist leider auf keinen der Punkte eingegangen, hat sich aber für die nette eMail bedankt...
Finde auch sehr schade das es hier Ewigkeiten nichts neues gegeben hat. Dabei gibt es so viele Neuigkeiten. Die neue Viper wurde vorgestellt, die 2013er Mustangs wurden vorgestellt, die Automesse in NewYork ist schon durch... Und was findet sich hier? Leider nichts... :(
Hoffe den Redakteuren geht es gut und es liegt nichts in der Luft...
delei » Dieter aus Porta Westfalica (59)
Was ist mit Greg Brockhaus los?
Wann ist er mal wieder Online?
Hat er seine Werkstatt noch?
Gibt es auf Americar irgenwann mal wieder was Neues?
woodsman » Ralf aus Waltrop (44)
Hallo Greg,
ich interessiere mich für einen Dodge Durango oder Charger mit V8,würde ganz gerne mal mit Dir drüber quatschen was es kosten würde so ein Fahrzeug "rüber zu holen".Sollte ein Modell mit Leder und ab bj 2006 sein,max 60-70tkm.
Mustang_Harry » Harald aus Celle (44)
Hey, dreht denn VOX auch wieder?
berlina » Matt aus Phoenix (50)
hallo zusammen !
. . . nun schreibt der gute mann wieder und die gemeinde schweigt !?!
hey greg,welcome back to phoenix !
MoRToK » Fredo aus Großefehn (36)
TOP News... Danke Thomas!
Ich bin gespannt wieund wann es weitergeht!
Ein wenig "zerzaust" sieht der Gute auf dem Bild ja schon aus... ;)
BlueSuede_Buick » Klaus aus Bärlin (45)
irgendwann muss ein promi auch mal urlaub machen, dass er dann auch mal abschaltet und nix mit amis zu tun haben will verstehste nich, wa?
delei » Dieter aus Porta Westfalica (59)
vieleicht ist er auch schon in Phoenix, um seinen neuen Laden zu betreiben. Er könnte ja mal in seinem Blog eine Nachricht hinterlassen.
der-thomas » Thomas aus Herne (41)
Soviel ich weiß macht er grad urlaub
delei » Dieter aus Porta Westfalica (59)
Wo ist eigentlich der greg Brockhaus abgeblieben. Man hört ja nichts mehr von ihm.