Autoindustrie

General Motors muss die Produktion aufgrund fehlender elektronische Bauteile herunterfahren

Autoindustrie: General Motors muss die Produktion aufgrund fehlender elektronische Bauteile herunterfahren
Erstellt am 18. Februar 2021

Die Geschäftsleitung von General Motors musste letzte Woche bekannt geben, dass die Produktion in drei nordamerikanischen Werken gedrosselt wird. Grund für die Reduzierung der Produktionsmengen sind fehlende Halbleiterchips, die für den Bau der Fahrzeuge benötigt werden.

Die Produktionsdrosselung soll bis Mitte März gehen. Laut dem Autohersteller soll die Produktion um 1,6 % gedrosselt werden, wobei die Auswirkungen der fehlenden Fahrzeuge bis jetzt noch nicht bekannt sind. Die Geschäftsleitung hat aber bekannt gegeben, dass sie sich darauf konzentrieren wird, die Produktion in den Werken am Laufen zu halten. Es werden weiterhin die gewinnbringenden Fahrzeuge gebaut, die Pickup Trucks und die SUVs. Laut dem General Motors Pressesprecher David Barnas, soll jeder verfügbare Halbleiter genutzt werden, um die beliebtesten und gefragtesten Produkte weiterhin bauen zu können. Die Halbleiter werden aktuell benutzt um die gestiegene Nachfrage in der Unterhaltungselektronik abzudecken. Besonders die Mobilgeräte sind im Moment sehr beliebt, mit denen die Menschen überall auf Ihre sozialen Medien zugreifen, auf www.netbet.de unterhaltsame Spiele spielen, oder die neusten Nachrichten abrufen können.

Von den fehlenden Halbleitern sind die Werke in Kenneth, im kanadischen Ontario und das Werk in San Luis Potosi in Mexiko betroffen. Bis jetzt ist nicht bekannt, wie hoch die Produktionsausfälle ausfallen werden, die Situation wurde laut dem Pressesprecher noch nicht ausgewertet. Die Fahrzeuge, die in den Werken in Wentzvielle, Missouri und in Ramos Arizpe, Mexiko gebaut werden, werden die Montagelinien nicht vollständig verlassen. Betroffen von den fehlenden elektronischen Bauteilen sind die Chevrolet Malibu Limousine, der Cadillac XT4 SUV, der Chevy Equinox und die GMC SUVs. Zu den nicht komplett montierten Fahrzeugen gehört der Chevy Colorado, die GMC Cabyon Pickups und der Chevy Blazer SUV.

Schon letzte Woche hat General Motors bestätigt, dass sich drei Werke im Leerlauf befinden und die Ausfallzeiten verlängert wurden. Auch die Produktion in einem Werk in Südkorea wurde halbiert. Die Ausfälle basieren auf den Problemen in den Herstellerwerken im letzten Jahr, deren fehlende Produktion nicht wieder aufgeholt werden konnte. Die Kraftfahrzeugindustrie muss im Moment gegen die ansteigende Nachfrage in der Unterhaltungselektronik konkurrieren. Anscheinend haben sich Verbraucher in den letzten Monaten mit Laptops, Spielekonsolen und anderen elektronischen Produkten eingedeckt, was zu einer erhöhten Nachfrage von elektronischen Chips geführt hat. In diesem Frühjahr sollen auch mehr Fahrzeuge verkauft worden sein, als die Kraftfahrzeughersteller prognostiziert haben.

General Motors ist nicht das einzige Unternehmen, dass im Moment unter dem Chipmangel leidet. Auch die Kraftfahrzeughersteller Toyota, Ford, Stellantis, Renault, Nissan, Honda, Mazda und Subaru haben Probleme mit den elektronischen Komponenten gemeldet. Diese kommen zum größten Teil aus Asien. Die Chiphersteller haben zwar bekannt gegeben, dass sie die Produktion wieder ankurbeln wollen, die Versorgungslücke wird aber höchstwahrscheinlich noch einige Monate andauern. Der deutsche Chiphersteller Infineon gab bekannt, dass sich der Mangel an elektronischen Teil kurzfristig noch verschlimmern wird.

Durch die fehlenden elektronischen Komponenten wird es in diesem Jahr zu hohen Produktionsausfällen kommen. Es wird geschätzt, dass 1,3 Millionen Fahrzeuge weltweit nicht gebaut werden können. Alleine General Motors schätzt, dass 111.450 Fahrzeuge nicht wie geplant vom Band laufen. Honda und Nissan gaben bekannt, dass aufgrund der fehlenden Komponenten in diesem Jahr 250.000 Fahrzeuge weniger verkauft würden.

Bei Ford ist die hochprofitable F-150 Pickup Serie von den Ausfällen betroffen, so dass bis zu 20 % der geplanten Fahrzeugproduktion nicht realisiert werden konnten. Das Unternehmen rechnet mit einem Verlust von bis zu 2,5 Milliarden $.

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