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So sieht der elektrische 2020er Ford Mustang Mach-E Crossover aus

Offizielle Fotos: So sieht der elektrische 2020er Ford Mustang Mach-E Crossover aus
Erstellt am 18. November 2019

Ford hat es tatsächlich getan, und den Traditionsnamen Mustang entweiht. In der 55-jährigen Geschichte des Pony Cars gab es immer Ups und Downs - wir erinnern uns an den ungeliebten Mustang II aus den Siebzigern. Der Mach 1 war sicherlich eines der Ups und angelehnt an diese Ikone wurde der Mach E entwickelt. Ein vollelektrischer Crossover, der Mustang Gene tragen soll. Ist die Übernahme des Mustang Emblems eine kurzgedachte Aktion hilfloser, hochdotierter Manager oder ein genialer Schachzug?

Der Ford Mustang Mach-E basiert auf einer Fahrzeug-Architektur, die Ford für rein elektrische Automobile komplett neu entwickelt hat. Sie ermöglicht es, die Batterien platzsparend in der Bodengruppe zu platzieren. Auf diese Weise bietet sie den Designern und Konstrukteuren besondere Freiheiten, um den typischen Auftritt der Sportwagen-Legende mit einem großen Innenraum zu vereinen, in dem sich fünf Menschen und ihr Gepäck wohlfühlen.

Dank charakteristischer Design-Elemente wie die lange und kraftvoll gezeichnete Fronthaube sowie die typische Heckpartie mit den dreiteiligen Rückleuchten soll die Familienzugehörigkeit des neuen Ford Mustang Mach-E auf den ersten Blick fest stehen. Zugleich sorgt die intelligente Raumaufteilung dafür, dass das neue Modell mit einem überzeugenden Platzangebot für die hinten Sitzenden und einem bemerkenswert großen Gepäckabteil aufwarten kann. Unter der vorderen Haube versteckt sich ein 100-Liter-Front-Kofferraum, in den problemlos auch ein kleiner Reisekoffer passt. Da er, wie die MegaBox im neuen Ford Puma, ein Wasser-Abflussventil besitzt, lässt er sich leicht reinigen und eignet sich dadurch speziell für schmutzige Sportbekleidung, matschige Wanderschuhe oder die nasse Strandausrüstung.

Der 4,71 Meter lange, 1,88 Meter breite und 1,60 Meter hohe Ford Mustang Mach-E will diese Ideale auf eine neue Ebene transformieren und sie mit einem größeren Platzangebot für die gestiegenen Ansprüche der Kunden vereinen.

Moderne Batterie-Technologie mit einfachen Lade-Optionen Ford bietet den Mustang Mach-E mit zwei Batterie-Optionen, mit Heck- oder Allrad-Antrieb sowie in verschiedenen Leistungsstufen an:
- Die Standard-Batterie besitzt 288 Lithium-Ionen-Zellen und hat eine Speicherkapazität von 75 Kilowattstunden (kWh) - das reicht für eine WLTP-Reichweite von bis zu 450 Kilometern.
- Die optionale Extended Range-Batterie mit 99 kWh und 376 Zellen ermöglicht eine nochmals größere Reichweite: Das heckangetriebene Modell kann mit voller Batterie gemäß WLTP-Zyklus1 bis zu 600 Kilometer zurücklegen, bevor es wieder aufgeladen werden muss.

Inklusive Allrad-Antrieb (Dual-Elektromotor) und der größeren Batterie stellt der Mustang Mach-E voraussichtlich 248 kW (338 PS) und ein maximales Drehmoment von 581 Newtonmetern (Nm) zur Verfügung. Hinzu kommt - voraussichtlich ab Anfang 2021 - eine spezielle Performance-Variante: Der Ford Mustang Mach-E GT kombiniert 342 kW (465 PS) mit zirka 830 Nm und beschleunigt in unter fünf Sekunden auf Tempo 100. Die Akkus sitzen jeweils platzsparend zwischen den Achsen im Fahrzeugboden. Hierdurch senken sie den Schwerpunkt des Ford Mustang Mach-E und wirken sich positiv auf die Fahrdynamik des Elektroautos aus. Ein wasser- und stoßfester Batteriekasten schützt sie vor Feuchtigkeit und Beschädigungen von außen. Zugleich sorgt ein aktives Flüssigkeits-Kühl- und -Heizsystem für einen ausgeglichen Wärmehaushalt selbst bei extremer Witterung wie zum Beispiel Minustemperaturen von bis zu 40 Grad Celsius unter null.

Ford bietet den neuen Mustang Mach-E mit drei Fahrprogrammen an, die individuell einstellbar sind. Mit der Änderung des Fahrmodus können Elemente wie die Ambiente-Beleuchtung, die Einstellungen des Infotainment-Systems sowie das Antriebsgeräusch (authentisch komponierte Sound-Effekte) beeinflusst werden.

Bereits der heckangetriebene Ford Mustang Mach-E überzeugt mit eindrucksvollem Temperament und sportlichem Handling. In Verbindung mit dem neu entwickelten Allrad-Antrieb (AWD) - gesteuert per permanentem Dual-Elektromotor - erreicht das Fahrvergnügen im Ford Mustang Mach-E AWD ein nochmals höheres Level, da es die Drehmoment-Verteilung an Vorder- und Hinterachse vollkommen unabhängig voneinander regelt. Dies führt zu einer exzellenten Traktion, sorgt für eine überaus agile Beschleunigung und verbessert
das Eigenlenkverhalten zusätzlich. Zugleich steht auch eine neu entwickelte Brembo-Bremsanlage zur Wahl. Sie vereint die Vorteile konventioneller Bremssättel mit den kompakten Abmessungen schwimmender Bremssättel. Der Ford Mustang Mach-E GT wird zusätzlich über das adaptive MagneRide-Hochleistungsfahrwerk verfügen, das eine nochmals größere Spreizung zwischen sportlicher Gangart und Federungskomfort bietet.

Ein rein elektrischer Antrieb wirkt sich auch im Fahrzeug-Inneren vorteilhaft auf das Raumangebot aus. Die Ingenieure von Ford haben die Kunden intensiv befragt, wie dieser neu hinzugewonnene Platz am Sinnvollsten genutzt werden sollte. Das Ergebnis ist ein Fahrzeug, das fünf Erwachsenen einen bequemen Aufenthalt an Bord ermöglicht, zugleich aber auch genügend Platz für das Reisegepäck bietet: So stehen - außer dem Fach unter der Fronthaube - im Kofferraum weitere 402 Liter an Stauvolumen bereit. Werden die Rücksitze nach vorn geklappt, verbessert sich das Laderaumvolumen sogar auf bis zu 1.420 Liter - mehr als genug für einen längeren Ausflug, das Camping-Zubehör oder andere Dinge, die von A nach B transportiert werden sollen.

Zugleich präsentiert sich das Interieur mit einer gelungenen Mischung aus schlankem Design und durchdachter Funktionalität. Die Lautsprecher des optionalen B&O3 Sound Systems fügen sich nahtlos in den Armaturenträger ein und schweben wie eine Soundbar über den
Luftausströmern. Auch die hochklappbare Mittelarmlehne scheint zwischen den Vordersitzen zu schweben und bewahrt Portemonnaies ebenso sicher auf wie kleinere Taschen. Auch das auf Wunsch lieferbare Panoramadach hat ein besonderes Geheimnis: Dank einer
speziellen Beschichtung des Glases hält es Infrarot- und Ultraviolettstrahlung fern. Dies sorgt im Sommer für einen kühleren und im kalten Winter für ein wärmeren Fahrgastraum.

Neu im Segment und zum ersten Mal bei einem Ford-Fahrzeug sind die digitale 10,2-Zoll-Instrumententafel (26 cm Bildschirmdiagonale) und der 15,5 Zoll-Touchscreen (39 cm Bildschirmdiagonale), der sich wie ein Smartphone über Wisch- und Streichbewegungen leicht bedienen lässt und komplizierte Menü-Führungen erübrigt. Hinzu kommt: Im neuen Ford Mustang Mach-E feiert mit SYNC 4 die nächste, vierte Generation des Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC ihr Debüt. Sie weist eine doppelt so hohe Rechnergeschwindigkeit auf wie das aktuelle SYNC 3-System - entsprechend schneller gelingt der Zugriff auf Navigations-, Musik- und Konnektivitätsfunktionen. Ihre übersichtliche und moderne Benutzeroberfläche ist lernfähig und kann sich daher schnell auf die speziellen Vorlieben des Fahrers einstellen. Updates können per sicherer Datenübertragung drahtlos aufgespielt werden - auf diese Weise wird das Ford SYNC 4-System mit der Zeit immer besser.

Ebenfalls erwähnenswert: eine Cloud-basierte Konnektivität, die beim Ein- und Aussteigen eine Mediennutzung mit nahtlosem Übergang ermöglicht. Über Apple CarPlay3, Android Auto3 und Ford AppLink lassen sich kompatible Smartphones und andere Endgeräte fortan
kabellos einbinden. Die Spracherkennung versteht Befehle des Fahrers aus der Konversation heraus.

Neu und besonders praktisch ist auch die "Smartphone als Schlüssel"-Technologie, die Ford an Bord des Mustang Mach-E erstmals in sein Modellangebot einführt. Das Auto hat keine konventionellen Türgriffe. Erkennt das Fahrzeug via Bluetooth, dass sich das entsprechend legitimierte Mobilgerät des Fahrers nähert, entriegelt es die Türen. Selbst zum Starten des Fahrzeugs ist es nicht nötig, das Smartphone oder einen Schlüssel in die Hand zu nehmen. Ist die Batterie des elektronischen Geräts einmal leer, lässt sich der Ford Mustang Mach-E per Geheimzahl über ein Tastenfeld auf Höhe der B-Säule öffnen. Und mit einem separaten PIN-Code, der auf dem zentralen Touchscreen eingegeben wird, ist der Wagen auch fahrbereit.

Limitierte Sonderedition "First Edition"

Der Basispreis des neuen Ford Mustang Mach-E beträgt 46.900 Euro (Heckantrieb, Elektromotor mit 75 kWh-Standard-Batterie). Für die ersten Kunden, die eine Reservierung für den neuen Mustang Mach-E abgeben, steht das rein elektrisch angetriebene Crossover-Modell mit großer 99 kWh-Batterie (Extended Range) und 248 kW/338 PS-Dual-Elektromotor (Allrad-Antrieb) in einer limitierten Sonderedition namens "First Edition" bereit. Sie zeichnet sich unter anderem durch eine exklusive Außenlackierung in "Atoll-Blau Metallic", Ziernähte in Kontrastfarbe für die Sitze, Einstiegszierleisten mit "First Edition"-Schriftzug, 19-Zoll-Leichtmetallräder sowie ein Panoramadach aus.

Die Markteinführung in Deutschland ist für Ende 2020 geplant.

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2 Kommentare

  • chevy454

    Chevy454

    Dass es früher oder später einen Ford Mustang mit Hybrid- oder E-Antrieb geben würde, war klar, aber doch bitte nicht als SUV! Für Auto-Enthusiasten rund um den Globus ist der Ford Mustang eine Ikone und genau deshalb haben "Pony-Embleme" auf diesem Wagen nichts zu suchen!
  • Stevie Ray

    Stevie Ray

    Zugegeben - der Wagen sieht gut aus und könnte sogar Erfolg haben. Aber das Mustang-Label ist hier einfach fehl am Platz. Speziell US-Marketingbosse sind ja aber bekannt dafür, etablierte Namen hemmungslos auf alles draufzukleben, was im Moment verkauft werden soll.

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  • chevy454
    Chevy454 kommentiert den Artikel Offizielle Fotos: So sieht der elektrische 2020er Ford Mustang Mach-E Crossover aus:
    „Dass es früher oder später einen Ford Mustang mit Hybrid- oder E-Antrieb geben würde, war klar, a...“
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  • Stevie Ray
    Stevie Ray kommentiert den Artikel Offizielle Fotos: So sieht der elektrische 2020er Ford Mustang Mach-E Crossover aus:
    „Zugegeben - der Wagen sieht gut aus und könnte sogar Erfolg haben. Aber das Mustang-Label ist hie...“
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