Modern Muscle Cars

Wie sieht die Zukunft des Camaro, Mustang oder Challenger aus?

Modern Muscle Cars: Wie sieht die Zukunft des Camaro, Mustang oder Challenger aus?
Erstellt am 18. Februar 2021

Amerikanische zweitürige Coupés und Cabrios, die auch als Pony oder Muscle-Car bezeichnet werden, haben es seit langer Zeit schwer auf dem amerikanischen Markt. Die drei großen aus Detroit sind in den Massenmarkt SUV eingestiegen, der auch in den USA alle Rekorde bricht.

Erst vor fünf Jahren erreichte der amerikanische Automarkt das erste Mal die 17,4 Millionen Grenze. 2015 lag der Gesamtumsatz der Mustang, Camaro oder Challanger Sportwagen insgesamt bei 266.216. In den folgenden zwei Jahren wurden weitere Umsatzrekorde in den USA erzielt, so dass sich der Verkauf 2018 bis auf 17,3 Millionen Fahrzeuge erhöhte. Der Anteil der drei sportlichen Fahrzeuge belief sich aber nur noch auf 139.134. Dies stellt ein Rückgang von 27,5 % dar.

In den sechziger Jahren waren die ständigen Aktualisierungen der Sportwagen ein Schlüssel zum Erfolg in den Vereinigten Staaten. Jedes Jahr musste ein überholtes Modell auf dem Markt gebracht werden und die Mitarbeiter mussten Überstunden leisten, um die Modelle frisch zu halten. Wir werden jetzt auf die einzelnen Modelle und Ihre Zukunft eingehen.

Chevrolet Camaro

General Motors diskutiert schon seit Monaten darüber, ob es eine Zukunft für den Camaro geben soll. Die Entwicklung der siebten Generation ist im Moment zum Stillstand gekommen und es wird diskutiert, ob das Fahrzeug im Modelljahr 2023 ganz eingestellt wird. Die Produktion des Camaro wurde schon zwischen 2003 und 2008 ausgesetzt. Als die Generation 2009 auf den Markt kam, übertraf der Verkauf sogar die Verkaufszahlen des Ford Mustang. Erst in den letzten Jahren wurde die Serie mit Namen wie Hellcat und Dämon poliert. Die Elektronik wurde verbessert und sogar Modelle mit Internetmöglichkeiten angeboten, mit den die Besitzer Ihre Nachrichten abrufen können, Twitter-Nachrichten senden können und in Fahrpausen sogar ein Spiel auf casino.netbet.de gewagt werden kann. Trotzdem wurde der Camaro letztes Jahr nur 50.963-mal verkauft. Der Mustang wurde aber 75.482-mal verkauft und der Challenger 66.716-mal.

Einer der Nachteile des Camaro, dass Design gilt als zu konservativ, in diesem stilbewussten Segment und das Interieur ist zu dunkel gehalten. Außerdem zwingt eine schlechte Sicht nach außen den Fahrer dazu, sich auf die Kameras und die Näherungstechnologie zu verlassen. Ein weiterer Grund, um die Entwicklung des Camaro zu stoppen, ist die neue Mittel-Motor Corvette. Sie soll mit einem Preis angeboten werden, der mit dem Ford Mustang Shelby GT 350 wettbewerbsfähig ist. Für Chevrolet macht es keinen Sinn mehr mit den Vierzylinder Mustangs zu konkurrieren, der besonders in Kalifornien sehr erfolgreich sind.

Ford Mustang

Die neue Mustang-Generation basiert auf der gleichen Plattform, wie der Ford Explorer und der Lincoln Aviatar. Die gemeinsame Plattform soll helfen, das benötigte Produktions-Volumen zu erreichen, damit der Mustang in die nächste Generation gehen kann. Laut den Technikern von Ford wurde die Längsmotor-Architektur von Anfang an als Sport-Utility-Plattform entwickelt. Mit dem Hybrid Mustang aus dem Jahr 2021 soll der Mustang auch in den Markt der Elektrofahrzeuge eindringen. Es wird damit gerechnet, dass der Explorer und der Aviator auf der gleichen Plattform auch im nächsten Jahr auf dem Markt kommen.

Dodge Challenger

Dodge hatte Anfang der 2010er Jahre einen neuen Barracuda geplant, der kleiner sein sollte als der Challenger. Durch den 5-Jahresplan von Fiat Chrysler sollte der Challenger eigentlich auf der Alfa Romeo Plattform mit Heckantrieb basieren. Tatsächlich wurde das Projekt aber auf Eis gelegt, weil zusätzliche Kosten und einige Verzögerung bei der Entwicklung dieser Plattform entstanden. Es wurde entschieden den Challenge, den Charger und die Chrysler 300 Plattform bis in die Modelljahre 2020 frisch zu halten. Denn Chrysler hat die Plattform, die noch aus der Mercedes-Benz Zeit stammt, soweit weiterentwickelt, dass sie die Plattform jetzt als eine eigene betrachten.

ZF Friedrichshafen gab vor einiger Zeit bekannt, dass Fiat Chrysler einen großen Auftrag für 8-Gang Automatikgetriebe erteilt hat, mit einem erheblichen Anteil an Hybridgetrieben. Dies bedeutet, dass Dodge, Chrysler und Jeep, sowie Maserati bald 48 V Elektrofahrzeuge anbieten wollen, wie sie schon bei den Pick-ups und dem Jeep Wrangler zu sehen sind.

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