AmeriCar-History: Happy Birthday!

50 Jahre Chevrolet Camaro

AmeriCar-History: Happy Birthday!: 50 Jahre Chevrolet Camaro
Erstellt am 1. September 2016

Der Chevrolet Camaro kam am 29. September 1966 zu den Händlern und die Kunden waren gespannt auf Chevrolets Einstieg in das neue Pony Car Segment. Der Umsatz von fast 221.000 Fahrzeugen im ersten Jahr machte den Camaro zu einem Erfolg und etablierte seine Rolle in der amerikanischen Popkultur. Eine Pressekonferenz an einem warmen Sommertag im Juni 1966 in Detroit, USA, gab die Geburt des Camaro bekannt. Zu diesem Zeitpunkt wurde das Auto, das heute ein Millionen-Bestseller ist, als ein „kleines, böses Tier, das Mustangs frisst" beschrieben.
Es war ein solch wichtiges Ereignis, als der damalige Geschäftsführer von Chevrolet, Peter Estes, vor versammelter Presse und, zum ersten Mal überhaupt, vor Medien, die über eine Telefonschaltung aus 14 Städten zugeschaltet waren, enthüllte, was einmal ein ikonisches Symbol für Leistung und Stil werden sollte.
Nach vier erfolgreichen Generationen des Camaro wurde die Produktion im Jahr 2002 eingestellt. Beinahe sieben Jahre später, wurde der lang erwartete Camaro der fünften Generation in den USA eingeführt. Die sechste Generation des Chevrolet Camaro, die im Jahr 2016 vorgestellt wurde, bietet höhere Leistung, Technik und Raffinesse und wurde entwickelt, um die Führung im Fahrzeugsegment zu sichern, die in den vergangen fünf Jahren erreicht wurde.


AmeriCarde. gibt hier einen historischen Rückblick auf die ersten fünf Generationen des legendären Muscle- & Pony Cars Chevrolet Camaro:


Erste Generation (Modelljahre 1967-1970)

Die grundlegende Technik des originalen Camaro war eine Unibody-Struktur von der Windschutzscheibe und Firewall nach hinten, mit einem separaten Stahlschienen-Unterbau für die Front. Wie es für die damalige Standardausstattung der Fahrzeuge üblich war, wurde das Bremsen von vier Trommelbremsen übernommen, die Lenkung war ohne Servounterstützung und ein robuster 3,9 Liter-Motor mit sechs Zylindern erzeugte 140 PS, die über ein manuelles Dreiganggetriebe umgesetzt wurden.
Mit einem Grundpreis von nur $2.466, war das 1967 Camaro Sportcoupé genauso schlank und aggressiv wie seine Cabrio-Version. Substanz wurde dem Erscheinungsbild hinzugefügt, indem individuelle Optionen oder Tuning-Pakete ergänzt werden konnten, bezeichnet als RS (Rally Sport) und SS (Super Sport).
Die Käufer konnten sich für eine größere Version des Sechszylinder-Motors mit 4,1 Liter Hubraum entscheiden, der 155 PS erzeugte oder für die Version mit 210 PS, und letztlich für die Version mit 5,4-Liter Small-Block-V8 mit einem höheren Verdichtungsverhältnis, der 275 PS bot. Außerdem waren zwei Versionen des 6,5 L Big-Block-V8-Motors erhältlich, die 352 und 375 PS boten. Die beiden größeren Motoren konnten mit einer Reihe an Drei- oder Viergang-Getrieben mit breitem oder kurzem Verhältnis und manueller Schaltung oder mit einem von zwei Automatikgetrieben kombiniert werden.
Das RS-Optik-Paket enthielt eine Deluxe-Innenverkleidung und versteckte Frontscheinwerfer und das Hochleistungs-SS-Paket bot seine ganz eigene Erscheinung, einschließlich einer gewölbten Motorhaube mit simulierten Luftlöchern, „Bumblebee"-Streifen um die Front und dem ikonischen SS-Embleme. Chevrolet bot ein RS-/SS-Cabrio, mit einem 6,5-Liter Big-Block-V8-Motor als offizielles Pace Car für das Indianapolis 500-Rennen von 1967 an.
Die erste Generation des Camaro wurde ebenfalls als auf den Rennsport ausgerichteter Z28 Version produziert. Eingeführt im Dezember 1966 wurde der Z28 von einem speziellen Hochdruck-5.0 Liter-V8-Motor angetrieben, wobei der Hubraum durch Anpassung der Kurzhubkurbelwelle der 4,6-Liter-Version durch den Großkaliberblock des 5,4 Liter-Motors erreicht wurde. Mit 260 PS wurde der damals als „radikal" eingestufte Motor mit einer aggressiveren Aufhängung ausgestattet.
Die Seitenbelüftungs-Flügelfenster des 1968 Camaro wurden entfernt und gesetzlich vorgeschriebene seitliche Begrenzungsleuchten wurden, ebenso wie der überarbeitete grundlegende Kühlergrill, hinzugefügt. Mechanisch gesehen war die deutlichste Änderung der Einbau der versetzten hinteren Federbeine, um der vertikalen Radschwingung bei starker Beschleunigung entgegenzuwirken.
Die Struktur des 1969 Camaro und die mechanischen Elemente hingegen blieben im Vergleich zum Modell 1968 nahezu unverändert. Neue Kotflügel, Türverkleidungen, Seitenpaneele hinten, Kühlergrill und Heckleuchten gaben dem Wagen ein breiteres, tieferes Erscheinungsbild. Ein neu gestaltetes Armaturenbrett und bequemere Sitze machten den Wagen noch ein wenig gehobener und eine breite Palette an erhältlicher Leistungsausstattung trug dazu bei, dass das Modell 1969 für die Marke zum erfolgreichsten Modelljahr wurde. Der 1969 Camaro diente auch als Inspiration für das aktuelle Modell der fünften Generation.

11 Bilder Fotostrecke | First Generation: 1967-69: Happy Birthday!: 50 Jahre Chevrolet Camaro #01 #02

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Zweite Generation (1970-1981)

Die zweite Generation 1970½ Camaro sollte 12 Jahre lang produziert werden. Noch auf der Basis von Nova wurde der neue Camaro ähnlich wie sein Vorgänger entwickelt, hinsichtlich dessen, dass eine Unibody-Struktur mit Unterbau vorn, Blattfedern hinten und A-Trägern für die Aufhängung verbaut wurden.
Der 4,1 Liter V6-Motor mit 155 PS war der neue Basismotor von Camaro, gefolgt vom 5,0 Liter Motor mit 200 PS. Ein 5,7-Liter Motor mit 250 PS wurde effektiv durch den 5,4-Liter Motor ersetzt. Das SS-Paket mit dem 5,7 Liter Motor enthielt einen verbesserten Vergaser und eine zusätzliche Kompression, um 300 PS zu erreichen. Auch konnten sich SS-Käufer für einen 6,5 Liter Big-Block-V8-Motor mit 350 oder 375 PS entscheiden.
Wie bei der vorherigen Generation wurde der Camaro mit Rally Sport- oder Super Sport-Ausstattung oder beidem angeboten. Das Rally Sport-Paket beinhaltete eine einzigartige Front-Heck-Erscheinung mit gesplitteter Stoßstange vorn und einem zentralen Kühlgrill mit Hohlraum, mit Gummi umrundet. Das SS hatte eine Schwerlast-Aufhängung.
Der Z28 wurde durch einen Hochkompressions LT-1 350-Motor mit 360 PS angetrieben. Im Test von Car and Driver benötigte der 1970½ Z28 von 0 auf 60 Meilen (100 km/h) nur 5,8 Sekunden und fuhr die Viertelmeile in 14,2 Sekunden bei 100 Meilen pro Stunde (160 km/h).
Obwohl er fast eine Übertragung aus dem Vorjahr darstellte, erwies sich der Camaro 1979 als der bis dahin beliebteste. Eine neue Tuning-Variante namens Berlinetta, kombiniert mit einem neuen Armaturenbrett mit moderneren Instrumenten und besserer Steuerungsplatzierung, führte zum Absatzrekord von 283.000 Camaros im Modelljahr 1979.
Auf der Suche nach einer Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des Kraftstoffverbrauchs, erschien der Camaro mit einem 3,8 Liter V6-Motor (effektiv mit einem Small-Block V8) mit 115 PS im Jahr 1980. Aufgrund der Treibstoffkrise fielen die Verkaufszahlen des Camaro auf 152.000 während des Modelljahrs 1980. Im Jahr 1981 wurde ein neuer Motorsteuerungscomputer an Bord eingeführt, der sicherstellte, dass alle Motoren für das Emissionsverhalten zertifiziert wurden.

12 Bilder Fotostrecke | Second Generation: 1970-81: Happy Birthday!: 50 Jahre Chevrolet Camaro #01 #02

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Dritte Generation (1982-1992)

Die Camaros der dritten Generation waren die ersten, die ohne Unterbau vorne und ohne Blattfederaufhängung hinten gebaut wurden. Diese wurden jeweils durch ein McPherson-Federbeinsystem und einen langen Drehmomentträger und Schraubenfedern ausgetauscht.
Es waren auch die ersten Camaros mit Werks-Benzineinspritzung, Vier-Gang-Automatikgetriebe, manuellem Fünf-Gang-Getriebe, Vierzylinder-Motoren, 16-Zoll-Rädern und Fließheck-Karosserie. Im Januar 1982 war der Camaro zum ersten Mal seit 1967 wirklich komplett neu und etwas kleiner.
Ein Camaro fuhr im Jahr 1982 wieder im Rennen Indianapolis 500 mit und die silbernen und blauen Replika des Fahrzeugs werden oft als die attraktivsten des Jahres 1982 genannt.
Ein dreistufiger Camaro-Lineup setzte sich im Jahr 1983 mit minimalen visuellen Unterschieden fort. Allerdings stellte der Z28 eine wesentliche Leistungssteigerung durch die Einführung der L69-Motoroption dar. Mit einer Corvette-spezifischen Nockenwelle, überarbeiteter Auspuffanlage und einem "gesunden" 4-Zylinder-Vergaser, dem 5,0 Liter L69 H.O. (Hochleistung [High Output]) V8-Motor, der 190 PS bot und mit einem neuen manuellen Fünf-Gang-Getriebe geschaltet werden konnte.
Der 1985 IROC-Z, benannt nach dem Rennen "International Race of Champions", an dem Camaros teilnahmen, bot 16-Zoll-Fünfspeichen-Räder und einzigartige Grafiken. Vergaser-Versionen des 5,0-Liter Small-Block-V8-Motors waren weiterhin verfügbar, aber die drastische Verbesserung ging mit dem Einbau der Tuned Port Injection (TPI) einher, mit der der Motor 215 PS zu bieten hatte.
Große Motoren kehrten im Jahr 1987 in den Camaro zurück, mit dem 5,7-Liter-V8-Motor, der seinen Weg als Option in den IROC-Z fand. Gekrönt mit dem TPI-System wurde der 5,7 Liter-Motor auf volle 225 PS bewertet, die höchste PS-Zahl in einem Camaro seit 13 Jahren, mit verbesserten Fahreigenschaften. Die Baureihe 1987 Camaro stellte Berlinetta ein und ersetzte dieses Paket durch ein LT-Optionspaket.
Mit dem 1988 Camaro wurde der Z28 eingestellt. Da der Name IROC fest etabliert war, wurden alle Hochleistungs-Camaros 1988 zu IROCs. Die Basis der 1988 Camaros übernahm die 5-Zoll-Fünfspeichenräder vom Z28 sowie die tiefe Schürze des Z28. Das Modell von 1991 wurde direkt durch die Wiedereinführung des Z28 im Frühjahr 1990 gestartet. Der Z28 1991 hat einen hohen Heckflügel, neue, tiefere Karosserieverkleidung, neue Lufthutzen und neue Fünfspeichenräder. Durch Gesetzesverschärfungen erfolgte 1991 die Einführung des Camaro B4C Pursuit Vehicle.

12 Bilder Fotostrecke | Third Generation: 1982-92: Happy Birthday!: 50 Jahre Chevrolet Camaro #01 #02

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Vierte Generation (1993-2002)

Der 1993 Camaro der vierten Generation brachte eine neue Kurzträger-/Langträger-Vorderradaufhängung, eine Zahnrad- und Zahnstangenlenkung und ein schlankes neues Profil mit sich. Es gab das 1993-Modell in zwei Ausführungen: ein Basis Sportcoupé, mit 160 PS 3,4 Liter V6-Motor und den Z28 mit dem Small-Block-V8-Motor der Corvette, mit 5,7 Liter Hubraum und 275 PS. Eine Cabrio-Ausführung wurde nicht angeboten.
Der 1993 Z28 mit schwarzem Dach war gemeinhin als der Wagen schlechthin anerkannt. Der LT1 war mit Abstand der stärkste Small-Block-Motor, der je in einem Camaro verbaut wurde. Dahinter steckte entweder ein Automatik-Viergang-Getriebe oder ein manuelles Sechs-Gang-Getriebe und 16-Zoll-Räder und Reifen; Vierrad-Antiblockiersystem-Scheibenbremsen gehörten zur Serienausstattung. Die Preise des Z28 begannen bei unter 17.000 $, dies war ein außergewöhnlicher Wert.
Die Cabrio-Version des Camaro kehrte im Jahr 1994 zurück. Von GM im Werk St. Therese in Quebec konzipiert und gebaut war das Cabrio-Chassis des 1994er deutlich versteift.
Während der 1995 Z28 nur geringfügige Änderungen erhielt, wurde dem Basis-Camaro der 3,8 Liter V6-Motor 3800 mit 200 PS als Option hinzugefügt. Der 3800er war sowohl deutlich leistungsfähiger als auch raffinierter als der 3400er und ab 1996 wurde er zum einzigen V6-Motor, der in einem Camaro angeboten wurde.
Mit der Übernahme des 3800er als Standardantrieb hatte der weniger leistungsstarke Camaro von 1996 immer noch mehr Leistung als der stärkste Camaro aus 1984. Der SS, mit seinen 350 PS, war der erste Werks-Camaro, der seit 1971 die 300-PS-Grenze durchbrach.
Zur Feier des dreißigjährigen Jubiläums des Camaro, führte Chevrolet einen speziell optionierten weißen Z28 mit orangen Streifen und oranger Rapportpolsterung ein (in Erinnerung an den Camaro Rennwagen aus dem Jahr 1969), dies geschah im Jahr 1997. Es gab neue dreifarbige Heckleuchten für alle Modelle und SLP produzierte eine extrem begrenzte Auflage (106 Fahrzeuge) der Camaro Z28 SS-Modelle mit 330 PS Corvette LT4 5,7 Liter V8-Motor.
Die vierte Generation von Camaros umfangreichen visuellen Updates kam im Jahr 1998 mit einem neuen Design der Frontpartie. Doch die wirkliche Neuheit lag hinter diesem Gesicht, mit dem brandneuen, vollständig aus Aluminium gebauten C5 Small-Block LS-1 V8-Motor von Corvette, der in den Z28 einzog.
Das Camaro-Modell im Jahr 1999 war den Modellen aus 1998 sehr ähnlich. Ebenso waren die Modelle im Jahr 2000 und 2001 des Camaro dem von 1999, bis auf einige wenige Details, sehr ähnlich.. Im letzten Produktionsjahr des Camaro – 2002 – waren die Änderungen minimal. Der Z28 wurde mit einem neuen Servolenkungskühler ausgestattet, die Soundsysteme wurden überarbeitet und die V6-Cabrios erhielten serienmäßig Automatikgetriebe.

12 Bilder Fotostrecke | Fourth Generation: 1993-2002: Happy Birthday!: 50 Jahre Chevrolet Camaro #01 #02

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Fünfte Generation (2009-2015)

Die fünfte Generation des Camaro war ein durchschlagender Erfolg für Chevrolet, ab dem Moment, an dem er im August 2009 in den Verkauf ging.
Ed Welburn, GM Chef-Designer, ist ein großer Fan aller Camaros und besitzt selbst ein klassisches Modell aus 1969. Allerdings listet er die fünfte Generation des Camaro unter den Top 10 der besten Autos, die Chevrolet je gebaut hat. „Er hat die Menschen weltweit verbunden. Als wir das Auto als Konzept eingeführt haben, hatten erwachsene Männer und Frauen Tränen in den Augen. Er wird weltweit geschätzt." Als Welburn und sein Team am neuen Camaro arbeiteten, „brachte ich meinen mit ins Studio, um die anderen zu inspirieren. Ich sagte ihnen, ich will den hier übertreffen!"
Der Camaro der fünften Generation wurde im Frühjahr 2009 als ein 2010-Modell vorgestellt. Nach einer achtjährigen Pause brüllte der Camaro mit mehr serienmäßigen Pferdestärken zurück als je zuvor, über 300 PS aus einem ausgeklügelten DOHC-V6-Motor. Bis zum Jahr 2012 wurde der Camaro V6 auf 323 PS gesteigert, mit 278 lb-ft Drehmoment, während er bis zu 30 Meilen pro Gallone auf der Autobahn zurücklegen konnte.
Obwohl sich Teile der ersten Camaros aus den Jahren 1967-1969 im muskulösen Styling des Camaros widerspiegeln - wie der Kickup in den Seiten unterhalb der hinteren Seitenscheiben - betont Welburn, dass die Wiedergeburt im Jahr 2010 kein „zurückblickendes, sondern ein äußerst vorausschauendes Design war. Ich denke immer an die Zukunft, aber man hat mit Chevrolet ein großes Erbe anzutreten. Man muss darauf aufbauen; ich würde keinen Retro-Camaro bauen wollen."
Cadillacs neuer, wichtigster Motor, der 6,2 Liter Small-Block-V7-Motor der 5. Generation bietet 426 PS in den SS-Modellen mit manuellem Getriebe - mehr als jeder normale Small-Block- oder Big-Block-Motor der Muscle-Car-Ära und konkurriert mit der beworbenen Leistung der Spezial-COPO-427-Motoren aus dem Jahr 1969.
Die Einführung des Camaro ZL1 im Jahr 2012 setzte die Messlatte für Leistung und Drehmoment zurück und lieferte erstaunliche 580 PS und 556 lb-ft aus einer aufgeladenen Version des 6,2 Liter Small-Block-Motors der Generation III.  Er bleibt der leistungsstärkste Serienmotor in der Geschichte des Camaro.
Im Jahr 2014 lieferte der Z/28 den ersten ab Werk installierten 427-Kubikzoll-Motor seit den legendären COPO-Modellen. Der 7,0-Liter Saugmotor mit 505 PS und 481 lb-ft Drehmoment verhalf dem Camaro Z/28 dazu, den Preis für das beste Fahrzeug 2014 von Motor Trends zu erhalten - als erste amerikanische Automarke, die diesen Preis erhielt.
Im Jahr 2009, dem ersten Verkaufsjahr nach siebenjähriger Produktionsunterbrechung, wurden erstaunliche 61.650 Camaros in den USA verkauft, obwohl der Verkauf erst im April begann. Im darauf folgenden Jahr fielen die Verkaufszahlen auf 81.300. Bis Mai/Juni 2011 wurden 40.275 Camaros verkauft. Die Transformers-Trilogie unterstützte Camaro dabei, der meistverkaufte Sportwagen in den USA zu werden.

20 Bilder Fotostrecke | Fifth Generation: 2010-2015: Happy Birthday!: 50 Jahre Chevrolet Camaro #01 #02

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Sechste Generation (Seit 2016) Fortsetzung eines Trends

Um ihn nicht nur zum besten Camaro aller Zeiten, sondern ihn auch zum besten Performance-Wagen zu machen, der auf dem Markt verfügbar ist, konzentrierte sich Chevrolet auf drei Säulen der Entwicklung: Leistung, Technologie und Design. In der Tat wurde nur ein Teil vom Modell der fünften Generation übernommen: das Fliegen-Emblem auf der Heckleuchtenplatte.
„Die Neugestaltung des Camaro ist spannend und herausfordernd zugleich, das Geheimnis jedoch ist, etwas mehr zu bieten," so Mark Reuss, General Motors Executive Vice President of Product Development. „Für Camaro-Fans behält er seine ikonischen Designakzente und bietet noch mehr Leistung. Für eine neue Generation an Käufern integriert der Camaro 2016 unsere innovativsten technischen Ideen mit fein abgestimmter Leistung und herausragendem Design. Unser globales Entwicklungs-Team arbeitet mit unglaublicher Begeisterung am Camaro und sie schwitzten über Details, um die Generation 6 zum besten Camaro zu machen, den wir in die Hände unserer Kunden übergeben können."
Die Front wurde beispielsweise speziell für den Camaro entwickelt. Er wurde verlängert, um ein A-Säulen-Achsenverhältnis zu schaffen, das für das ikonische Profil des Autos notwendig ist, und verbreitert, um die gewünschte Spurweite für stabile, sichere Kurvenfahrt zu bieten. Zudem wurden 20 Prozent des 6,2 Liter V8-LT1-Motor so zugeschnitten, dass sie optimal zum Gesamtpaket des Fahrzeugs mit seiner neuen, rohrenförmigen „Tri-Y“-Auspuffanlage passen.

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Bilder der Camaro 50th Anniversary Party

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