Happy Birthday!

60 Jahre Chevrolet Impala

Happy Birthday!: 60 Jahre Chevrolet Impala
Erstellt am 13. September 2017

Seit sechs Jahrzehnten setzt der Chevrolet Maßstäbe in Bequemlichkeit und Wert. Sein Debüt gab der Impala im 1958 Modelljahr als High-End Bel Air. Im Jahr drauf machte General Motors den Impala zu einer langen, breiten und luxuriösen Familien-Limousine, die bald Amerikas meistverkauftes Full-Size-Car wurde.  Im Laufe der Jahre wurde der Impala immer durch besonderes Styling geprägt. CHROM & FLAMMEN geht auf Zeitreise – und blickt zurück auf 60 Jahre Chevrolet Impala...

1. Generation: 1958


1958
1957 – als 58er Modell - war die Premiere für das Chevrolet Top Modell. Der Impala wurde nach der afrikanischen Antilopen-Art benannt und entstand auf Bel Air Basis. Den Bel Air Namen gab es bereits seit dem 1950 Modelljahr. Der „Bel Air Impala“ war 1958 nur als Sport Coupe oder als Cabriolet erhältlich. Das Top Model hatte einige zusätzliche Features wie die angedeuteten Luftauslässe an der hinteren Dachkante, Zwei-Speichen-Lenkrad sowie die unverkennbaren dreiteiligen Rückleuchten. Die Preise begannen bei $ 2.586 und die Kunden hatten die Wahl zwischen einem 235 ci Blue Flame Reihensechszylinder, einem 283 ci Turbo-Fire-V8 und einem 348 ci Turbo-Thrust-V8.

2. Generation: 1959 - 1960


1959   
Das Re-Design des Impala für 1959 war radikal! Fast 5 cm länger als das Vorgängermodell kam der 59er mit zwei großen Heckflossen, die "bat wing" oder Fledermaus-Flügel genannt wurden und schmalen "cat eye" Rückleuchten darunter. Die Front bekam ebenfalls eine Überarbeitung mit größerem Kühlergrill und Augenbrauen über den Scheinwerfern. Ab sofort gab es den Chevrolet auch als Four-Door Hardtop und Four-Door Sedan (Limousine mit B-Säule)

1960    
Nach nur einem Jahr überarbeiteten die Designer den Impala erneut – anstelle der Cat Eyes gab es wieder die dreifachen runden Rückleuchten und die Heckflossen waren etwas weniger dramatisch und stießen nicht mehr zusammen. Mit dem Slogan, "Space, Spirit, Splendor," pries Chevrolet den Impala an und so wurden mehr als 490.000 Fahrzeuge 1960 verkauft – mit einem Startpreis von 2.590 Dollar – und der Impala wurde zu America's No. 1.

3. Generation: 1961 - 1964

1961    
Im 1961er Modelljahr lancierte Chevrolet den Super Sport, auch nur SS genannt. Mit dem 409 ci Big Block gilt dieses Modell für viele US-Car Fans als erstes echtes American Muscle Car. Vermarktet als "highly personalized version" des Impala kostetet der SS 5.380 Dollar. Der SS kam mit Radkappen mit angedeuteten „Knock-off“-Zentralverschluss und Heavy Duty Fahrwerk. Im Innern gab es ein überzogenes Armaturenbrett mit 7.000-rpm Drehzahlmesser von Sun. Die „Beach Boys“ machten den Impala SS mit ihrem Song berühmt: „Nothing can catch her, nothing can touch my 409 ... giddy up, giddy up 409." Dabei wurden nur 453 SS-Modelle gebaut - entweder mit 348-ci V8 oder mit 409 ci V8, der 360 PS hatte und in nur 7 Sekunden auf Tempo 100 fuhr. 1961 war auch das letzte Jahr, in dem der Impala mit Heckflossen, die in die hinteren Seitenteile rutschten, kam.

1962  
Neues Modelljahr – neues Design! Typisch amerikanisch wechselte auch den Impala seinen Look jedes Jahr! Ab dem 62er Modelljahr kam der Impala mit einem eckigerem Design – darunter steckte aber auch neue Technik! Ab sofort baute das Fahrwerk auf vier Schraubenfedern auf, die Unebenheiten wie ein Schwamm aufsaugen sollten. Anstelle des Turboglide gab es ein Dreigang- oder Viergang-Synchromesh-Schaltgetriebe und die neue Powerglide Automatik. Dazu standen sechs Motoren zur Auswahl – mit  135 bis 409 PS. Zum ersten Mal gab es ein Transistor-Radio mit Push Buttons als Option.

1963
1963 gab es den Impala in sechs verschiedenen Varianten inklusive zwei Station Wagons mit sechs und neun Sitzplätzen. Doch auch bei den normalen Limousinen pries Chevrolet das Raumangebot an – sowohl im Innenraum als auch im Kofferraum. Luxus und Komfort waren damals genauso wichtig wie Sportlichkeit und Style. Der 63er Impala unterscheidet sich durch die kleinen Ecken an Front und Heck sowie dem Alu-“Heckabschlussblech“ und dem eingelassenen Cockpit.

1964  
Der 64er Impala wurde noch glatter – Chevrolet schnitt die Ecken ab und zog den Kühlergrill tiefer zwischen die Scheinwerfer. Die für den Impala charakteristischen drei Rückleuchten sitzen nun nicht mehr in dem Alu-Panel, dafür fasste ein umgedrehtes „U“ das Heckabschlussblech ein.  Chevrolet überarbeitete des weiteren auch die Getriebe und bot ein ruhigeres Dreigang Synchro-mesh, an und und verpasste dem Viergang-Synchro-mesh ein Gehäuse aus Aluminium. Der 64er zählt heute zu den beliebtesten Modellen der Lowrider-Fans.


Text: Thomas Frankenstein
Fotos: General Motors

Den kompletten Artikel findet Ihr in CHROM & FLAMMEN 10/2017 - erhältlich ab 13. September 2017!

 

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